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Raumflugkörper - Raumgeschwindigkeit 23. September 2007

Die Raumgeschwindigkeit ist die wahre Geschwindigkeit eines astronomischen Objekts. Sie ergibt sich aus der Relativgeschwindigkeit und der Eigenbewegung des Objekts.
Raumflugkörper
Raumflugkörper sind künstliche Körper im Weltraum. Zu ihnen zählen die Raketen, aber auch zum Beispiel auch Raumsonden zur Erforschung der Planeten oder auch Satelliten zur Übertragung von Fernseh- und Wetterdaten.

Radiant 11. September 2007

Radiant ist der Punkt am Fimament, von dem die Meteore eines Meteorschauers scheinbar herkommen. Meteorströme werden oft nach der Lage ihres Radianten bezeichnet. Bei den Perseiden liegt der Radiant im Sternbild Perseus, die Leoniden finden ihren scheinbaren Ausgangspunkt im Sternbild Löwe - Leo, die Orioniden im Orion etc.
….mehr finden Sie hier unter Sternschnuppen.

Rotation 7. September 2007

Umdrehung eines Himmelskörpers um seine Achse, wobei diese ihre feste Lage im Raum beibehält.

Rotation - Erde
Drehung der Erde um die durch Nord- und Südpol verlaufende Erdachse - eine Drehung der Erde um ihre eigne Achse definiert dabei einen Tag.

gebundene Rotation
Die Zeit, die ein Körper für eine Umdrehung um sich selbst benötigt, entspricht genau der, die er für einen Umlauf um seinen Mutterplaneten braucht.

Rotverschiebung 28. August 2007

Verschiebung der Spektrallinien zum - roten - Ende des Spektrums. Dieses Phänomen wird durch eine vom Beobachter weggerichtete Bewegung einer Lichtquelle hervorgerufen. Die Rotverschiebung ist ein wichtiger Indikator für die Entfernungsbestimmung im Universum.

Röntgenstrahlung

Extrem kurzwellige und somit energiereiche Strahlung. Benannt nach ihrem Entdecker, dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen, der am - 27 März 1845 - geboren wurde und am - 10 Februar 1923 - starb. Die Erdatmosphäre absorbiert diesen Bereich der elektromagnetischen Strahlung und schützt so die Lebewesen auf der Erdöberfläche. Soll die Röntgenstrahlung, die auch ala X-Ray bezeichnet wird, untersucht werden, müssen entsprechende Instrumente auf Satelliten außerhalb der Atmosphäre positioniert werden.

Riesensterne 20. August 2007

Sie befinden sich im Hertzsprung-Russel-Diagramm auf dem so genannten Riesenast. Bei einer effektiv gleichen Temperatur wie Sterne anderer Hauptreihen sind sie um ein Vielfaches leuchtkräftiger. Diese Tatsache resultiert aus ihrer großen Oberfläche bzw. ihrer großen Masse.
(Quelle: NASA - ESA - Riesenstern)

(Quelle: NASA - ESA - Roter Riesenstern)

Radialgeschwindigkeit 18. August 2007

Geschwindigkeit, mit der sich ein Himmelskörper auf den Beobachter zu oder von ihm weg bewegt. Sie wird in Kilometern pro Sekunde gemessen und zum Beispiel mithilfe des Doppler-Effekts aus dem Spektrum eines Sterns bestimmt. Bewegt sich ein Stern auf die Erde zu, wird die Radialgeschwindigkeit negativ, im umgekehrten Fall positiv.

Raketen 14. August 2007

Raketen sind Flugkörper mit Strahlenantrieb. Der in großen Tanks mitgeführte Treibstoff wird verbrannt, der dabei entstehende Rückstoß treibt die Rakete voran. Je nach Art des Antriebes unterscheidet man Flüssigkeitsantrieb, Feststoffantrieb, Antrieb durch Kernenergie und elektrische Antriebe. Die Saturn-V-Rakete ist mit einem Startgewicht von 2800 Tonnen die bisher größte Rakete - sie wurde beim Apollo-Programm der NASA eingesetzt.

Radar 3. August 2007

Ausgesandte Radiostrahlung, die von einem Körper zurückgeworfen wird und Aufschluss über die Entfernung zu dem ausgestrahlten Punkt gibt. RADAR ist die Abkürzung für den englischen Ausdruck – Radio Detecting And Ranging - In der Weltraumfahrt wird das Radar zum Beispiel zur Vermessung der Venusoberfläche eingesetzt, die aufgrund ihrer außerordentlich großen Dichte mit optischen Instrumenten aus dem Venusorbit nicht zu durchdringen wäre.

Refraktion 28. Juli 2007

Die Refraktion - Brechung - Ein Lichtstrahl der durch unterschiedlich - dichte - Medien läuft, wird beim Übergang vom einen in das andere Medium gebrochen. Ein Übergang kann z.B. da erfolgen, wo Strahlung aus dem Weltraum - Vakuum - in die Atmosphäre eines Planeten eindringt. Für die Astronomie ist die Refraktion unserer Atmosphäre von großer Bedeutung, da Sterne und andere Objekte scheinbar an einer anderen Position stehen, als sie sich in Wirklichkeit befinden.

Refraktor

Refraktor - Bezeichnung für ein Linsenteleskop. Linsenteleskope brechen und bündeln das Licht durch den Einsatz von geschliffenen Linsen.

Regulus 26. Juli 2007

Regulus ist der Eigenname des Sterns Alpha Leonis - Hauptstern im Sternbild Löwe (Leo). Regulus bedeutet so viel wie - kleiner König - Da Regulus fast auf der Ekliptik liegt, kann er immer wieder vom Mond oder den Planeten bedeckt werden. Er ist Bestandteil des Frühlingsdreiecks.

Relativitätstheorie 24. Juli 2007

Relativitätstheorie ist die Theorie Albert Einstein. Die Spezielle Relativitätstheorie, die die Basis der modernen Astronomie darstellt, besagt, dass alle bewegten pysikalischen Systeme gleichwertig zu betrachten sind. Die Allgemeine Relativitätstheorie beschreibt den Zusammenhang zwischen Raum, Zeit und Gravitation.

Reflexionsnebel 22. Juli 2007

Die Reflexionsnebel sind schwach leuchtende Nebel mit diffusem Aussehen. Sie werden erst durch die Lichtstreuung an Staubteilchen in der Nähe nicht besonders heißer Sterne sichtbar. Der Relexionsnebel kann daher seine zwar vorhandenen Gaspartikel nicht zum Selbstleuchten anregen, wohl aber die mit dem Gas auftretenden Staubteilchen durch Streuung erhellen. Beispiele für Reflexionsnebel sind die Nebel, die die Plejaden umgeben sowie Teile des Orion-Nebels.

Radiogalaxie 20. Juli 2007

Eine Radiogalaxie ist eine Galaxie, die einen Großteil ihrer Strahlung im Bereich der Radiostrahlung abgibt. Eine bekannte Radiogalaxie ist Cygnus A im Sternenbild Schwan (Cygnus).

Rote Riesen 11. Juli 2007

Rote Riesen sind Sterne die ihren Energievorrat im Zentrum aufgebraucht haben und die Zone der Wasserstoffverbrennung nach außen wandert, können sich diese Sterne aufblähen. Dabei sinkt die Oberflächentemperatur, der Stern erscheint rot. In etwa fünf Milliarden Jahren wird vorraussichtlich auch unserere Sonne zu einem Roten Riesen werden und dabei die inneren Planeten Merkur und Venus - verschlucken -

Radiowellen 6. Juli 2007

Radiowellen sind Teil der elektromagnetischen Strahlung. Ihre Wellenlaenge liegt im Bereich von 1cm bis zu 100km. Radiowellen durchdringen mit Lichtgeschwindigkeit den Raum und sind ein unentbehrlicher Informationstraeger der Menschheit geworden. Fuer die Uebertragung von Radiowellen muessen Sender und Empfaenger vorhanden sein. Der Sender verschickt Wellen in ausgewaehlten Frequenzbereichen, also einer bestimmten Wellenform. Ueber eine Antenne koennen diese Wellen empfangen werden. Die Elektronen in der Antenne beginnen, entsprechend der eingehenden elektromagnetischen Energie zu schwingen, hierbei entsteht ein Wechselstrom. Bei einem Radiogeraet koennen nur die Wellen passieren, deren Frequenz durch die Wahl eines bestimmten Sendern festgelegt wurde. Diese elektrischen Signale werden ueber …

Radioastronomie

Die Radioastronomie ist ein wichtiger Fachbereich der Astrophysik. Astronomische Objekte geben neben einer Vielzahl von Strahlungsarten auch radiofrequente Strahlung ab, die mit Radioteleskopen empfangen werden kann.

Eine wichtige Wellenlaenge in der Radioastronomie ist die sogenannte - 21-Zentimeter-Wasserstofflinie - die von neutralem Wasserstoff abgeben wird. Die 21-cm-Wasserstofflinie wurde 1951 entdeckt.

Radioquellen durchdringen auch interstellare Dunkelwolken, die den optischen Frequenzsbereich des Lichtes absorbieren. So hat es erst die Radioastronomie ermoeglicht, das Zentrum unserer Milchstrasse - unsere Galaxis - zu vermessen. Auch koennen in der Radioastronomie Atome und Molekuele bestimmt werden, die sich im interstellaren Raum befinden. Die aus dem Weltall stammende Radiostrahlung wurde bereits …

Radioteleskop 3. Juli 2007

Ein Radioteleskop ist ein Teleskop zur Beobachtung von Himmelskoerpern im Frquenzbereich der Radiowellen. Da Radiowellen langwelliger sind, als die des Lichts, ist die Aufloesung von Radioteleskopen geringer. Um dies auszugleichen, haben Radioteleskope einen groesseren Durchmesser. Das mit 100 Meter Durchmesser groesste bewegliche Radioteleskop steht in Effelsberg in Deutschland. In Arecibo - Puerto Rico - wurde in einen Feldskessel ein feststehendes Radioteleskop mit einem Durchmesser von 350 Metern eingebaut. Schaltet man Radioteleskope im Interferenzverfahren zusammen, erhoeht sich die Aufloesung weiter.