Maria - Mare 11. September 2007
Maria - aus dem Latainischen, bedeutet so viel wie Mondmeere, Einzahl - Mare - Ausgedehnte Tiefebene auf der Mondoberfläche, die als große, dunkle Flecken zu beobachten sind. Sie sehen wie Meere aus und erhielten aus diesem Grund von Galilei den Namen - Mare - Die einzelnen Gebiete heißen Oceanus, Sinus - Bucht, Lacus - See, oder Palus - Sumpf.
Maser 31. August 2007
Maser englische Abkürzung - Microwave Amplification by Stimulated Emission of Radiation = Mikrowellenverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission - Ein Maser verstärkt elektrische Wellen. Er arbeitet nach demselben Prinzip wie ein Laser, indem er Mikrowellen verstärkt. Nur das beim Maser statt der Lichtwellen Radiowellen aus dem Gigaherzbereich erstärkt werden. Mithilfe des Masers können schwache akustische Signale mit einer sehr hohen Frequenz rauscharm wiedergegeben werden. Das Rauschen würde diese Signale sonst übertönen. Maser kommen im Satellitennachrichtenverkehr, in radioastronomischen Empfangsanlagen und in Atomuhren zum Einsatz.
Mizar 29. August 2007
Mittlerer Deichselstern im Großen Wagen. Bei genauerer Beobachtung von Mizar mit dem bloßem Auge erkennt man, dass Mizar aus zwei nah beieinander liegenden Sternen - A und B - besteht. Bei der Beobachtung mit Teleskopen lässt sich der eine Stern nochmals in zwei Sterne auflösen. Bei der Zerlegung der beiden Doppelsterne in ihre Farben - Spektroskopie - findet man weitere Sterne in der Nähe.
Mondumlaufbahn 28. August 2007
Mondumlaufbahn ist die elliptische, um 5 Grad gegen die Ekliptik geneigte Umlaufbahn des Mondes um die Erde. Neben der Gravitation der Erde wird die Mondumlaufbahn auch durch die Gravitationswirkung der Sonne beeinflusst.
Monat 23. August 2007
Der Monat ist der Zeitraum eines Mondumlaufs um die Erde. Man unterscheidet zwischen dem synodischen Monat - zum Beispiel zwischen zwei Vollmonden - und dem siderischen Monat - vollständiger Umlauf des Mondes um die Erde mit einem Stern als Bezugspunkt. Der synodische Monat hat im Mittel eine Länge von 29 Tagen, zwölf Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden. Der siderische Monat dauert hingegen nur 27 Tage, sieben Stunden, 43 Minuten und 12 Sekunden.
Mondlicht 18. August 2007
Der Mond erzeugt selbst kein Licht, sondern reflektiert lediglich das einfallende Sonnenlicht. Je nach Konstellation von Erde und Mond erscheint er am Himmel als Vollmond oder als zu- bzw. abnehmende Mondsichel. Während der Neumondphase ist der Mond von der Erde aus nicht zu beobachten.
aschgraues Mondlicht
Als aschgraues Mondlicht bezeichnet man den schwachen Schein, der die sonnenabgewandte Seite des Mondes sichtbar macht. Dieses Licht ist von der Erde reflektiertes Sonnenlicht, das den Mond schwach beleuchtet.
Meteor 17. August 2007
Im Volksmund werden Meteore auch als Sternschnuppen bezeichnet. Treten Kleinstkörper, die sich im Sonnensystem befinden - Meteoride - mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein, wird diese komprimiert und erhitzt sich. Die Atmosphärenteilchen entlang der Flugbahn des Meteors werden ionisiert - elektrisch geladen - und sind als helle Leutspur zu erkennen.
Mond 16. August 2007
Der Mond ist im Mittel 384000 Kilometer von der der Erde entfernt. Bedingt durch die fehlende Atmosphäre entstehen auf seiner Oberfläche große Temperaturschwankungen. Auf der Tagseite steigt die Temperatur bis auf plus 130 Grad Celsius an. Dort, wo die Sonne nicht scheint, sinken sie dagegen bis auf minus 180 Grad Celsius ab.
Mondphasen
Bedingt durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung nehmen wir von der Erde aus unterschiedliche Phasengestaltung des Mondes wahr. Steht die Erde zwischen Sonnen und Mond, wird dieser vollständig angeleuchtet - wir haben Vollmond. Befindet sich der Mond zwischen Erde und Sonne, wird nur die Rückseite angestrahlt und wir haben Neumond.
- abnehmender …
Mehrfachstern 14. August 2007
Ein Mehrfachstern ist ein Stern, der aus mehr als zwei physikalischen Komponenten besteht, die sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt bewegen. Liegt eine Gruppe von Sternen dicht beieinander, können sie von der Erde wie ein einziger (Mehrfach-) Stern erscheinen.
Mond - Erdmond 6. August 2007
Ständiger Begleiter der Erde. Er umkreist die Erde innerhalb von 27 Tagen, 7 Stunden 43 Minuten und 11,5 Sekunden - siderische Umlaufzeit - Dabei rotiert er einmal um seine eigene Achse. Durch die Verbindung beider Bewegungen sehen wir den Mond immer von der gleichen Seite an. Diese Übereinstimmung von Umlaufdauer und Rotationsdauer nennt man - gebundene Rotation - Die Geschwindigkeit, mit der sich der Mond um die Erde bewegt, liegt bei 3680 Kilometern pro Stunde. Nach letzten Erkenntnissen liegt das Alter des Mondes bei ca. 4,5 Milliarden Jahren. Der Mond hat ein Achtel der Erdmasse und entfernt sich pro Jahr …
Masse 28. Juli 2007
Die Masse eines Körpers beschreibt sein Verhalten bezüglich der Bewegungsänderung und der Anziehungskraft. Die Masse wird unabhängig vom Gewicht eines Körpers - das eine Kraft ist und eigentlich in Newton angegeben wird - berechnet, ihre Einheit sind in - g (Gramm) - und - kg (Kilogramm) - Träge Masse ist das Maß für den Widerstand, den ein Körper einer Bewegungsänderung entgegensetzt. Schwere Masse ist das Maß für die Kraft eines Körpers auf der Erde oder in Form von Gravitationskräften zwischen den Planeten.
Magnetohydrodynamik
Die Magnetohydrodynamik beschäftigt sich mit den Wechslewirkungen zwischen elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten und Magnetfeldern. Ihr Begünder ist der Schwede Hannes Alfven - 1908-1995 - Er untersuchte unter anderem die Ausbreitung von magnetischen Wellen in Flüssigkeiten. Diese Wellen wurden nach ihm - Alfven-Wellen - genannt.
Magnetfeld 27. Juli 2007
Viele Planeten und Sterne können die turbulenten Strömungen in ihrem Inneren oder die durch ihre Eigenrotation entstehende Bewegungsenergie in ein elektromagnetisches Feld umwandeln, das den Körper umgibt.
magnetischer Schweif
Deutliche Ausweitung der Magnetosphäre in Richtung der der Sonne abgewandten Seite eines Planeten. Verantwortlich dafür sind die vorbeiströmenden Sonnenwinde.
Meridan 26. Juli 2007
Der Meridan ist ein Großkreis, der durch die Pole der Himmelskugel verläuft - auf der Erde durch Nord- und Südpol - Der Meridian ist somit ein Längenkreis, der den Zenit - der senkrecht über dem Beobachter stehende Punkt am Himmel - den Nadir - Fußpunkt - und die Himmelspole verbindet. Er steht senkrecht zum Horizont und schneidet den Himmelsäquator. Verlaufen die Gestirne für den Beobachter auf dem Meridian, haben sie entweder ihren höhsten oder ihren niedrigsten Stand - Mittagshöhe und Mitternachtstiefe.
Magma
Magma ist eine natürliche, gashaltige Gesteinsschmelze aus den tieferen Bereichen des Erdmantels. Steigt bei Vulkanausbrüchen als Lava an die Oberfläche oder bleibt beim Aufstieg in der Erdkruste stecken und bildet dort nach erkalten ein Tiefengestein.
Magellansche Wolken 21. Juli 2007
Die Magellansche Wolken sind kleine, nur am südlichen Sternenhimmel sichtbare Galaxien. Ihren Namen erhielten sie von dem portogiesischen Seefahrer - Magellan 1489-1521 -. Die großte Magellansche Wolke - LMC für Lage Magellanic Cloud - ist etwa 185000 Lichtjahre von uns entfernt und damit die uns nächste Galaxie. Die kleine Magellansche Wolke - SMC für Small Magellanic Cloud - ist etwa 250000 Lichtjahre entfernt. Aufgrund ihrer großen Tiefe wird angenommen, dass die kleine Magellansche Wolke durch Gezeitenkräfte auseinander gerissen wurden. Der Trantel-Nebel - 30-Doradus-Komplex - in der großen Magellanschen Wolke lässt sich aufgrund seiner geringen Entfernung gut beobachten. Im Jahr 1987 …
Mesosphäre
Dei Mesosphäre ist eine Schicht der Erdatmosphäre, die zwischen etwa 50 bis 80 Kilometern Höhe liegt. Nach unten wird sie durch die Stratopause begrenzt, oben schließt die Mesopause an. Die Temperatur in der Mesosphäre reicht von null Grad im inneren Bereich bis minus 80 Grad Celsius im außeren Bereich. Die Bezeichnung - meso - bedeutet so viel wie - Mitte -
Mondfinsternis 19. Juli 2007
Durchläuft der Mond auf seiner Bahn um die Erde den Erdschatten, entsteht eine totale oder partielle Mondfinsternis. Da die Bahn des Mondes um ca. 5 Grad gegen die Ekliptik geneigt ist, wandert der Erdtrabant normalerweise unter- oder oberhalb des Erdschattens vorbei. Nur wenn Sonne, Erde und Mond sich auf einer Linie befinden, kann dem Mond das Sonnenlicht genommen werden und es ensteht eine totale Mondfinsternis.
Merkur 17. Juli 2007
Der Merkur ist der Sonne am nächsten in unserem sonnensystem - mittlere Abstand zur Sonne 59 Millionen Kilometer - ohne nennenswerte Atmosphäre. Die Oberflächeentemperaturen schwanken zwischen minus 180 Grad Celsius im Schatten und 480 Grad Celsius in der Sonne. Sein Durchmesser beträgt 4880 Kilometer, ein Sonnenumlauf dauert 88 Tage, die Eigenrotation 58,7 Tage.
Mars
Der Mars auch - Roter Planet - bezeichnet, ist der vierte Planet des Sonnensystems mit einem Durchmesser von ca. 6800 Kilometer - etwas mehr als der halbe Erddurchmesser - und einer Masse von ca. 1/10 der Erdmasse. Ein Sonnenumlauf dauert 687 Erdtage, ein Tag auf dem Mars währt 24 Stunden und 37 Minuten. Die Polkappen bestehen aus Trockeneis - Kohlendioxid - und Wassereis, die dünne Atmosphäre besteht zu etwa 95% aus Kohlendioxid, zu 3% aus Stickstoff, und zu 1,5% aus Agon und zu weniger als 1,5% aus Sauerstoff. In kleinen Mengen enthält die Marsatmosphäre auch Krypton und Xenon. Kohlenmonoxid und …
Die Milchstraße 15. Juli 2007
Die Milchstraße ist ein schimmerndes Band von Millionen von Sternen unserer Galaxis, die mit bloßem Auge nicht einzeln erkennbar sind. Besonders gut ist die Milchstraße von Mitteleuropa aus in den Sommermonaten zu beobachten. Die der Milchstraße nächst gelegene - fremde Galaxie - ist die große Magellan-sche Wolke.
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Die Europäische Weltraumorganisation wird am 13. Februar den ersten Qualifikationsflug ihres neuen Vega-Trägers durchführen.
Am Freitag, den 17. Februar haben Medienvertreter die einmalige Gelegenheit, in einer Informationsveranstaltung der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehr über die neuen Umweltsatelliten Swarm zu erfahren. Die Veranstaltung findet im Raumfahrtzentrum der IABG in Ottobrunn, nahe München statt.
Das ESA Business Incubation Centre (BIC) in Oberpfaffenhofen passt derzeit seine Kapazitäten an, um jährlich 20 neue Start-up-Unternehmen zu unterstützen.
Die Familie der europäischen Trägerraketen wird um den neuen Kleintransporter “Vega” größer. Erstmals soll er im Februar vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana starten. Damit erweitert sich auch das Angebot in der europäischen kommerziellen Raumfahrt.
Vor dem Wiedereintritt der russischen Marssonde Phobos-Grunt am 15. Januar, hatte die ESA eine letzte Vorhersage für den Wiedereintrittszeitpunkt getroffen: Bezogen auf eine Höhe von zehn Kilometern sollte die Sonde um 18:45 Uhr MEZ wiedereintreten. Innerhalb der erwarteten Unsicherheiten stimmte diese Vorhersage überein mit späteren Beobachtungen.
Schülerteams aus Europa und Amerika haben im Rahmen des „SPHERES ZeroRobotics“ Wettbewerbs Roboter im Weltraum gesteuert. Die Arena: die Internationale Raumstation 400 Kilometer über der Erde.