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Epoche 10. September 2007

Die Epoche bestimmt den Zeitraum, für den angegebene astronomische Phänomene und Größen gelten. Diese Eingrenzung der Geltungsdauer ist wichtig, da sich die scheinbare Positionen der Gestirne durch die Eigenbewegung der Körper sowie die Taumelbewegung der Erdachse - Präzession - ändern.

Endmoräne 9. September 2007

Gesteinsablagerungen am Gletscherende, also an der Stelle seines weiteren Vorstoßes. Diese, meist aus fluvioglazialem Schotter bestehenden Gesteinsmassen sind oft zu girlandenartig um die ehemalige Gletscherzunge angeordneten, blockreichen und wallartigen Gebilden zusammengestaucht, weswegen sie auch Stauch- oder Staumoränen genannt werden.

Eustatische Meeresspiegelschwankung 5. September 2007

Eustatische Meeresspiegelschwankungen sind weltweite Hebungen und Senkungen des Meeresspiegels, wie zum Beispiel zu Beginn und Ende von Eiszeiten auftreten. Durch die Bindung großer Wassermengen während einer Eiszeit als Eis auf dem Festland und dem Meer kommt es zu Veränderungen des Wasserhaushaltes der Erde. Während dieser Phasen liegen große Teile des Festlandsockels über dem Meeresspiegel, zum Beispiel gibt es dann Verbindungen von Mitteleuropa zur britischen Insel und von Alaska nach Asien. Beim Abschmelzen des Eises kommt es zum Meeresspiegelanstieg und damit zu Transgressionen.

Erdbahnebene 3. September 2007

Erdbahnebene- auch Ekliptik genannt - Die elliptische Bahn, auf der sich die Erde um die Sonne bewegt. Die übrigen Planeten befinden sich alle auf einer nur um wenige Grad von der Ekliptik geneigten Bahn. Die großte Differenz weist Pluto mit einer Neigung von 17 Grad, die kleinste Uranus mit einer Neigung von weniger als einen Grad auf.

Eiszeit

Eiszeit auch Kaltzeit oder Glazial bezeichnet - der Zwischenraum zwischen zwei Warmzeiten. Eiszeiten zeichnen sich durch ein kälteres Klima und die damit in Zusammenhang stehende Bildung von ausgedehnten Inlandeismasen aus. Die durchschnittliche Temperaturen der Eiszeiten lagen bis zu 13 Grad Celsius unter den heutigen. Die Ursache für das Anbrechen einer Eiszeit sind noch ungeklärt.

Eddington, Sir Arthur Stanley 2. September 2007

Sir Arthur Stanley Eddington war ein englischer Physiker und Astronom - geboren am 28. Dezember 1882 in Kendal - gestorben am 22. November 1944 in Cambridge - 1913 Professur für Astronomie und Experimentalphysik in Cambridge. 1914 Direktor der Sternwarte in Cambridge. Früher Vertreter der Allgemeinen Relativitätstheorie. Bewies 1919 anlässlich einer totalen Sonnenfinsternis die Ablenkung von Licht und Schwerkraft. Ausarbeitung der Masse-Leuchtkraft-Bezeihung 1924.

Erdöl 31. August 2007

Erdöl ist ein natürlich auftretendes Gemisch aus bis zu 500 Kohlenwasserstoffen, enstanden aus tierischen und pflanzlichen Substanzen. Je nach Fundort erscheint es in verschiedenen Farben bis hin zu Schwarz. Erdöl wird in Russland, Nordamerika, im Nahen Osten und vereinzelt in Asien, Afrika sowie in Mitteleuropa mit Hilfe von Bohrtürmen - am Festland - und Bohrinseln - im Meer - gefördert und zur weiteren Verarbeitung in Raffinerien gebracht. Erdöl ist Grundlage vieler kunststoff- und treibstoffherstellender Indusdrien.

Erdkern 29. August 2007

Der Erdkern ist der innerste Bereich der Erde, etwa ab 2900 Kilometer Tiefe bis zum Erdmittelpunkt. Der äußere Erdkern - Dichte ca. 9,9 bis 12,2 Gramm pro Kubikzentimeter - ist zähflüssig, besteht aus Eisen und vermutlich Schwefel, der innere Kern ist dagegen fest und besteht aus Eisen und Nickel - Dichte ca. 12,3 bis 12,5 Gramm pro Kubikzentimeter - Für die hohen Temperaturen im Erdkern - 3600 bis 5100 Grad Celsius - dürften radioaktive Prozesse verantwortlich sein.

Eisenmeteorit 15. August 2007

Eisenmeteorite bestehen aus Eisen-Nickel-Legierungen, die auf der Erde in dieser Form sonst nicht vorkommen. Sie besitzen ein höheres Gewicht sowie eine schwarze Schmelzkruste aus Eisenoxid, die durch die beim Durchdringen der Erdatmosphäre entstandene Hitze gebildet wurde.

Ekliptik 28. Juli 2007

Als Ekliptik bezeichnet man die scheinbare Bahn, auf der die Planeten und die Sonne über den Himmel laufen. Die Ekliptik steigt im Osten auf, erreicht im Süden ihre größte höhe über dem Horizont und sinkt im Westen wieder unter dem Horizont. Von der Sonne aus betrachtet ist die Ekliptik die an dem Himmel projizierte Umlaufbahn der Erde. Die Ekliptik schneidet den Himmelsäquator an zwei Punkten - dem Frühlings- und dem Herbstpunkt.

Erdgas

Erdgas ist ein natürlich vorkommendes, leicht entzündliches Gas, das hauptsächlich aus Methan und geringen Mengen Ethan, Propan und Butan besteht. Durch seinen hohen Heizwert ein beliebter Energielieferant - wird zunehmend auch in der Industrie eingesetzt.

Erdatmosphäre

Erdatmosphäre - Die Erde ist von einer Atmosphäre umgeben. Erst sie macht höheres Leben auf unserem Planeten möglich, da sie den dafür notwendigen Sauerstoff zum Atmen enthält. Zudem schirmt sie die Erde von gefährlichen Strahlen und Teilchen aus dem Weltraum ab. Die Erdatmosphäre besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff und zu 21 Prozent aus Sauerstoff. Darüber hinaus gibt es noch kleine Anteile an anderen Gasen. Die äußerste Atmosphärenschicht der Erde ist die Exosphäre. Sie geht ab etwa 500 Kilometer fließend in den Weltraum über. In dieser Schicht haben Wettersatelliten ihre Umlaufbahnen.

Erdumlaufbahn 26. Juli 2007

Die Erde bewegt sich gemeinsam mit dem Erdmond auf einer elliptischen Bahn um die Sonne. Ihre Geschwindigkeit beträgt dabei etwas mehr als 100000 Kilometer pro Stunde. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt die Erde 365,256 Tage, also etwas länger als ein Jahr. Die Ebene der Erdbahn um die Sonne - Eliptik - ist gegen die Ebene des Erdäquators um 23,4 Grad geneigt. Dadurch entstehen während eines Erdumlaufs die Jahreszeiten.

Erdrotation

Innerhalb von 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden dreht sich die Erde einmal um ihre Achse. Die Erdachse ist eine durch den Mittelpunkt der Erde gezogene, gedachte Linie zwischen Nord- und Südpol, um die sich die Erde von Westen nach Osten dreht.

Erdmantel 25. Juli 2007

Als Erdmantel wird die Schicht der Erde bezeichnet, die sich zwischen Erdkruste und Erdkern befindet. Aufgrung seiner physikalischen Eigenschaften lässt sich der Erdmantel in den oberen und unteren Erdmantel unterteilen. Die Dichte beträgt zwischen 3,6 und 5,6 g pro Kubikzentimeter, die Temperatur steigt mit zunehmender Tiefe von etwa 600 auf 3600 Grad Celsius an. Die Gesteine des Erdmantels mit den Hauptmineralien Olivin, Pyroxen und Granat sind zäh fließfähig und unterliegen den so genannten - Konvektionsströmungen -, die durch die vom Erdkern ausgehende Wärme verursacht werden. In Folge dieser Strömung bewegen sich auch die Kontinentalplatten, das an den ozeanischen Rücken an …

Emission 22. Juli 2007

Die Emission im astronomischen Sinn ist die Bezeichnung für eine Aussendung einer Welle- oder Teilchenstrahlung.
Emissionslinie
Die Emissionslinie erscheint als helle Linien im Farbspektrum eines strahlenden Körpers. In diesem Farbbereich bzw. bei dieser Frequenz überwiegen die Emissionsprozesse. - Elektronen gehen dabei unter Abgabe von Energie - Emission - von einem höheren in ein tieferes Energieniveau über. Umgekehrt spricht man bei dunklen Streifen im Spektrum von Absorptionslinien.
Emissionsnebel
Emissionsnebel sind helle, leuchtende Gasnebel aus Wasserstoff - mit Anteilen von Helium, Sauerstoff, Kohlenstoff und anderen schwereren Elementen - die im Unterschied zum Reflextionsnebel teilweise aus sich selbst heraus leuten. - Sie werden durch die Ultraviolettstrahlung heißer, …

Einstein Albert 16. Juli 2007

Albert Einstein war ein deutscher Physiker, geboren am - 14.03.1879 in Ulm - und gestorben am - 18.04.1955 in Princeton USA.
Begründer der Relativitätstheorie
Albert Einstein galt als schlechter Schüler und eignete sich nach Abitur 1895 autodidaktisch Grundlagen der Physik an. 1900 Abschluss des Studium. Er veröffentlichte 1905 erste Schriften zur Relativitätstheorie und zur Quantentheorie und gegründete damit die Spezielle Relativitätstheorie, die er wenig später um die inzwischen weltberühmte Formel - E=mc2 - ergänzte. 1907 Beginn seiner Universitätskarriere in Bern, anschliesend Professuren in Zürich - 1909, 1912 - und Prag - 1911. 1914 war er Direktor der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Formulierte …

Erdkruste 5. Juli 2007

Die Erdkruste ist die Bezeichnung fuer die aeussere Schale der Erde, die bis zur Mohorovicic-Diskontinuitaet - kurzform Moho - reicht. Man unterscheidet kontinentale Erdkruste und die ozeanische Erdkruste. Die kontinentale erreicht eine Dicke von ca. 30 bis 40 km, unter Gebirgen bis zu 60 km. Die aeltesten Gesteine der kontinental Kruste sind ca. 3,8 Milliarden Jahre alt. Die ozeanische basaltische Kruste ist dagegen nur etwa 5 bis 8 km dick. An den mittelozeanischen Ruecken wird staendig neue ozeanische Kruste, durch Tiefseevulkane gebildet, die an anderen Stellen wieder in den Erdmantel zurueckgefuehrt wird.

Erdbeben

Erdbeben sind als mehr oder weniger starke Erschuetterungen an der Erdoberflaeche zu spueren. Durch ein Erdbeben auf dem Meeresgrund - Seebeben genannt - kann ein Tsunami - Flutwelle - ausgeloest werden.

Man unterscheidet vulkanische, tektonische und Einsturzerdbeben. Die haeufigste Art von Beben - ca. 90 Prozent - sind die tektonischen Erdbeben. Sie sind die Folge von ploetzlichen Spannungsausgleich in der Erdkruste, die durch interne Bewegungen hervorgerufen werden. Durch die Seismografie werden ca. 1 Millionen Erdbeben pro Jahr auf der Erde registriert, aber nur ca. 150000 sind davon an der Erdoberflaeche zu spueren.

Eigenbewegung 3. Juli 2007

Eigenbewegung ist die scheinbare Bewegung eines Sterns an der Himmelskugel. Die jaehrliche Eigenbewegung, die selten groesser als ein Bruchteil einer Bogensekunde ist, entspricht dem Winkel, um den sich ein Stern scheinbar in einem Jahr bewegt.