Caldera 25. September 2007
Caldera - spanisch Kessel - Kesselartige Form eines Vulkankraters, ensteht entweder durch Einsturz über entleertem Herd oder, was seltener der Fall ist, durch Einsturz nach Explosion. Oft erfährt die Caldera eine Erweiterung durch Erosion.
Cepheiden 12. September 2007
Cepheiden sind veränderliche Sterne mit kurzen Perioden und regelmäßigen Helligkeitsschwankungen - Pulsationen - Sie dienen als Messindex für Entfernungen im All. Durch ihre große Leuchtkraft sind sie auch in großen Entfernungen erkennbar. Meist findet man Cepheiden in den Spiralarmen der Galaxien.
Coriolis-Kraft 4. September 2007
Die neben der durch die Erddrehung entstehenden Zentrifugalkraft zusätzlich auf einen Körper wirkende Trägheitskraft. Als Folge der Coriolis-Kraft werden Wasser- und Windströmungen auf der Nordhalbkugel der Erde nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt.
COSTAR 25. August 2007
COSTAR ist die bezeichnung für - Corrective Optics Space Telescope Axial Replacement - so hieß die Korrektureinrichtung für den falsch geschliffenen Hauptspiegel des Hubble Space Telescope. Sie wurde zum Ende des Jahres 1993 wärend eines erfolgreichen Einsatzes einer Space-Shuttle-Mission installiert.
Crab-Nebel 19. August 2007
Crab-Nebel - Krebsnebel - ist ein Nebel im Sternbild Stier - Taurus - Im Jahr 1054 beobachteten chinesische Astronomen einen - neuen - Stern, der einige Wochen so hell leuchtete, dass er auch tagsüber sichtbar war. Danach verschwand er wieder. Diese Erscheinung dürfte eine Supernova gewesen sein, deren Reste - die explodierende Gashülle - wir noch heute als Crab-Nebel beobachten können. Ihre Gasmassen dehenen sich mit einer Geschwindigkeit von 1000 bis 5000 Kilometern pro Sekunde aus. Der Crab-Nebel ist eine starke Radioquelle, in seinem Zentrum befindet sich der heißeste aller bekannten Pulsare - der Krebspulsar. Die Messier-Bezeichnung lautet M1 …
Castor 12. August 2007
Der Castor ist der hellste Stern im Sternbild Zwillinge - Gemini - Kurzbezeichnung alpha Gem. Castor ist ein dreifaches Doppelsternsystem, besteht also aus sechs Sternen. - Entfernung zur Erde sind 47 Lichtjahre - Helligkeit 1,6 mag. - Dieses Sternensystem gehört zum Wintersechseck. Castor und sein Zwilling - Pollux entstammen der griechischen Mythologie. Während Pollux - oder grichisch Polydeukes - unsterblich war, wurde Castor im Kampf tödlich verwundet. Als Pollux alleine nicht weiterleben wollte, wurden beide in den Himmel als Sternzeichen gesetzt.
Chandrasekhar, Subrahmanyan 3. August 2007
Subrahmanyan Chandrasekhar war ein indischer Astrophysiker - geboren am 19.10.1910 in Lahore - gestorben am 21.08.1995 in Chicago - arbeitete am Yerkes Observatorium. Professur für Astrophysik in Chicago. Er untersuchte den Aufbau und die Entwicklung der auf Basis der modernen Atomtheorie und erhielt 1983 den Nobelpreis für die Bestimmung der Massegrenze der Weißer Zwerge.
Chandrasekhar-Grenze
Nach seinem indischen Endecker und Astrophysiker Subrahmanyan Chandrasekhar benannte Massegrenze. Sie besagt, dass ein Weißer Zwerg nicht über 1,44 Sonnenmassen haben kann. Liegt die Masse höher, wandelt sich Weiße Zwerge in Neutronensterne oder Schwarze Löcher um.
Cygnus 27. Juli 2007
Cygnus - Schwan - Sternbild, Kurzbezeichnung - Cyg - Das Sternbild Schwan liegt mitten in der Milchstraße und enthält zahlreiche offene Sternhaufen, planetarische Nebel - z.B. Nordamerika-Nebel, Pelikan-Nebel, Cirrus-Nebel - sowie den Doppelstern Albireo. Nach der griechischen Sage verwandelte sich der Göttervater Zeus in einem Schwan um zu seiner Geliebten Leda zu gelangen.
Calar Alto 26. Juli 2007
Calar Alto ist ein deutsch-spanisches Observatorium in der Sierra de los Filabres - Spanien - In über 2000 Metern Höhe befinden sich fünf Kuppeln mit je einem Spiegelteleskop. Sie haben einen Durchmesser von 0,8 Metern, 1,2 Metern, 1,5 Metern, 2,2 Metern und 3,5 Metern. Das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg ist diesem astronomischen Zentrum angeschlossen.
Cassini, Giovanni Domenico 25. Juli 2007
Giovanni Domenico Cassini ist ein französischer Astronom, geboren am - 08.06.1625 bei Nizza, gestorben am 14.09.1712. Er war ab 1669 Direktor der Academie des Sciences in Paris. Cassini entdeckte unter anderen die Cassini-Teilung - eine Lücke innerhalb des Saturnrings -, das Zodiakallicht, die Abplattung des Jupiter und vier neue Saturnmode. Er bestimmt die Rotationsperiode von Jupiter, Mars und Venus und berechnete die Periode der Jupitermode.
Cassini-Teilung
Die Cassini-Teilung wurde nach Giovanni Domenico Cassini benannt. Innerhalb des Saturnrings ist ein dunkler Streifen erkennbar, der wie eine Lücke aussieht. Heute weiß man, dass diese Lücke eigentlich aus mehreren eng beieinander stehenden Ringen besteht.
Chromosphäre 21. Juli 2007
Die Chromosphäre ist eine Schicht der Sonnenatmosphäre. Die Chormosphäre ist eine 10000 bis maximal 12000 Kilometer dicke Schicht, durch die Energie aus der dünnen, inneren Photosphäre nach außen in die Korona der Sonne fließt.
Chondrit 5. Juli 2007
Chondrit ist eine haeufig vorkommende Steinmeteoritenart. In den Chondriten findet man maximal erbsengrosse, runde Kuegelchen, die Chronden. Sie bestehen aus schnell erstarrten Schmelztroepchen.
Callisto
Callisto - auch Kallisto genannt - ist der Mond des Jupiters. Wiesoviel Bezeichnungen von Himmelskoerpern, stammt auch dieser Name aus der griechischen Mythologie - Callisto hiess die geliebte des Gottvatern Zeus, dessen latainischer Name wiederum Jupiter lautet. Die Umlaufzeit des Jupiter-Mondes betraegt 16,69 Tage und er hat einen Durchmesser von 4800 Kilometer.
Cassegrain-Teleskop 3. Juli 2007
Das Cassegrain Teleskop ist ein nach seinen franzoesischen Erfinder Cassegrain benanntes Spiegelteleskop. Der grosse Hauptspiegel des Teleskops wirft das eingefallene Licht zurueck auf einen kleineren konvexen Spiegel der im Brennpunkt des Hauptstrahlengangs angebracht ist. Dort werden die Strahlen nochmals gebuendelt und durch ein Loch im Hauptspiegel zum Beobachter reflektiert.

Die Europäische Weltraumorganisation wird am 13. Februar den ersten Qualifikationsflug ihres neuen Vega-Trägers durchführen.
Am Freitag, den 17. Februar haben Medienvertreter die einmalige Gelegenheit, in einer Informationsveranstaltung der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehr über die neuen Umweltsatelliten Swarm zu erfahren. Die Veranstaltung findet im Raumfahrtzentrum der IABG in Ottobrunn, nahe München statt.
Das ESA Business Incubation Centre (BIC) in Oberpfaffenhofen passt derzeit seine Kapazitäten an, um jährlich 20 neue Start-up-Unternehmen zu unterstützen.
Die Familie der europäischen Trägerraketen wird um den neuen Kleintransporter “Vega” größer. Erstmals soll er im Februar vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana starten. Damit erweitert sich auch das Angebot in der europäischen kommerziellen Raumfahrt.
Vor dem Wiedereintritt der russischen Marssonde Phobos-Grunt am 15. Januar, hatte die ESA eine letzte Vorhersage für den Wiedereintrittszeitpunkt getroffen: Bezogen auf eine Höhe von zehn Kilometern sollte die Sonde um 18:45 Uhr MEZ wiedereintreten. Innerhalb der erwarteten Unsicherheiten stimmte diese Vorhersage überein mit späteren Beobachtungen.
Schülerteams aus Europa und Amerika haben im Rahmen des „SPHERES ZeroRobotics“ Wettbewerbs Roboter im Weltraum gesteuert. Die Arena: die Internationale Raumstation 400 Kilometer über der Erde.