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Bogenminute Bogensekunde 8. Oktober 2007

Eine Bogenminute ist der 60ste Teil eines Grades oder der 21.600ste Teil eines Kreises. Zur Darstellung setzt man das Zeichen ′ hinter den Wert. 60 ′ 60 Bogenminuten - entsprechen einem Grad.

Bogensekunde
Der 3.600 Teil eines Grades oder weniger als ein Millionstel eines Kreises.

Bode, Johann Elert 30. September 2007

Johann Elert Bode war ein deutscher Astronom - geboren 1747 in Hamburg - gestorben 1826 in Berlin - Er begründete im Jahre 1776 das - “Berliner Astronomische Jahrbuch” - Bode gab 1801 den ersten größeren Sternenatlas heraus.

Buntsandstein 18. September 2007

Bunter, oft rotfarbiger Sandstein aus der älteren Triaszeit - rund 210 Millionen Jahre alt - bis zu 1000 Meter mächtig. Das Schichtungsgefüge zeigt Flachwasserablagerungen, zum Teil auch Verwitterungsbildungen auf dem Festland an. In diesen Schichten kann man sowohl pflanzliche Fossilien, als auch Saurierspuren und Knochenreste finden.

Blazar 17. September 2007

Blazare ist eine hypothetische Gruppe außergalaktischer Objekte, die schnelle Helligkeitsschwankungen aufweisen. Obwohl sie Ähnlichkeit mit Quasaren haben, besitzen Blazare anders als diese keine ausgeprägte Gashülle. Daher werden sie auch - hüllenlose - Quasare genannt.

Brechnung 12. September 2007

Brechnung auch - Refraktion - Als Brechnung bezeichnet man im Allgemeinen die Richtungsänderung von sich ausbreitenden Wellen - Licht, Schall, elektromagnetische Wellen etc. - wenn diese von einem Medium in ein anderes wechseln. So wird zum Beispiel das Licht beim Übertritt aus der Luft in Wasser gebrochen.

beta Lyrae Sterne 9. September 2007

Beta-Lyrae-Bedeckungsveränderliche gehören zur Gruppe der Veränderlichen Sterne, die nicht nur aufgrund der Bedeckung durch den Begleitstern Schwankungen in ihrer beobachteten Helligkeit aufweisen. Die beiden Komponenten des Doppelsterns liegen sehr dicht zusammen und stehen zueinander in Wechselwirkung. Dadurch kann es zu Verformungen der Sterne und möglicherweise zu Materieaustausch - der massereichere Stern gibt Materie an den materieärmeren Stern ab - kommen. Beta-Lyrae-Veränderliche zeigen kein konstantes Licht. Ihre Helligkeitsschwankungen sind also nicht nur auf die Bedeckung zurückzuführen, sondern auch auf Schwankungen in der insgesamt abgestrahlten Lichtmenge.

Baade, Walter 6. September 2007

Walter Baade war ein deutsch-amerikanischer Astronom - geboren am 24. März 1893 in Schröttinghausen Preußen - gestorben am 25. Juni 1960 in Göttingen. Baade arbeitete 1932 bis 1958 am Mount-Wilson - und am Mount-Palomar-Observatorium in Kalifornien. Später Professur in Göttingen. Forschungsschwerpunkt - die Struktur von Spiralnebeln.

Bedeckung

Die Verfinsterung eines Himmelskörpers durch einen anderen nennt man Bedeckung.
Bedeckungsstern ist ein Stern, dessen Helligkeit sich periodisch verändert, da er durch einen oder mehrere andere Sterne in gewissen zeitlichen Abständen ganz oder teilweise bedeckt wird.
Bedeckungsveränderliche Sterne sind Doppelsterne, deren Bahnen für einen Beobachter auf der Erde in einer Ebene liegen. Wenn der eine Stern vor dem anderen vorbeiläuft, verdeckt er ihn zeitweise - die Gesamtleuchtkraft des Doppelsterns scheint abzunehmen. Tatsächlich bleiben Leutkraft, Radius und Oberflächentemperatur aber gleich. Lediglich das Licht, das unser Auge auf der Erde erreicht, ist durch die teilweise Bedeckung des anderen Sterns verringert. Bedeckungsveränderliche können einen sehr …

Brennpunkt 4. September 2007

Punkt aus der optischen Achse einer Linse oder eines optischen Systems - in diesen kann es auch mehrere Brennpunkte geben - wo sich alle einfallenden Lichtstrahlen nach der Brechnung treffen, bevor sie wieder auseinander laufen.

Jocelyn Bell 25. August 2007

Die Astrophysikerin Jocelyn Bell entdeckte im Jahr 1967 weit entfernte Radioimpulse, die sich in regelmäßige Abständen von 1,3 Sekunden wiederholen. Mit der Entdeckung dieses so genannten Pulsars war auch die Existenz des Neutronensterns bewiesen. Schon seit 1918 hatte man unter österreichischen Physikern - Thirring und Lense - dieses Phänomen theoretisch diskutiert und erwogen, dass der Raum um einen rotierenden Neutronenstern ebenfalls - weggestrudelt - werden könnte.

Johannes Bayer 21. August 2007

Johannes Bayer war ein deutscher Jurist und Astronom - geboren 1572 in Rain / Bayern - gestorben am 07. März 1625 in Augsburg. Herausgeber des ersten umfassenden Sternatlas - Uranometria - Er katalogisierte die Sterne aller Sternbilder nach ihrer relativen Helligkeit - erstmals auch die Sternbilder des südlichen Sternhimmels. Zwölf neue Sternbilder fügte er hinzu. Johannes Hevelius ergänzte einige weitere, der Franzose Lacaille nochmals vierzehn. Bayer ordnete die Sterne erstmals hierarisch nach ihrer Helligkeit und bezeichnete sie mit griechischen Buchstaben - alpha nannte er den hellsten Stern eines Sternbilds, beta den zweithellsten, gamma den dritthellsten Stern etc.

Bodenprofil 3. August 2007

Das Bodenprofil ist der vertikale Abschnitt des Bodens von der Oberfläche bis zum unverwitterten Grundmaterial. Bodenprofile werden in Bodenhorizonte unterteilt. Diese Unterscheiden sich unter anderem in ihre chemischen Zusammensetzung, Farbe, Belebtheit, Körnung und dem Wasserhaushalt. Allgemein werden die Horizonte unterteilt in – A-Horizont oder Obererboden – meist humushaltig, grau bis dunkel gefärbt, im Wald mit organischer Auflage – B-Horizont oder Unterboden – durch Verwitterung und Infiltration meist braun gefärbt – und C-Horizont oder Untergrund – das unveränderte Ausgangsgestein oder Muttergestein. In den Tropen verwendet man wegen der stark abweichenden Bodenbildung Ziffern für die einzelnen Schichten.

Boden

Der Boden ist die oberste, belebte Verwitterungsschicht der Erde. Die Bodenbildung wird durch das verwitternde Ausgangsgestein und das jeweilige Klima ebenso beeinflusst wie durch die geografische Lage und weitere lokal herrschende Standortverhältnisse. Zudem spielt die Vegetation eine wichtige Rolle. Da der Mond keine Atmosphäre besitzt, spricht man dort oder im Fall anderer Himmelsobjekte nicht von Boden, sondern von Oberflächen.

Bodentyp
Der Bodentyp ist die Grundeinheit der Bodensystematik. Zusammenfassung von Böden mit ähnlichen Eigenschaften und Entwicklung. Die unterschiedlichen Typen werden durch das Klima bestimmt. Wichtige Bodentypen sind – Laterite, Roterden, Gelberden, Tschernosem – Schwarzerde, Braunerden und Podsole – mineralsalzarme, gräuliche Bleicherde.

Bahnelemente 26. Juli 2007

Bahnelemente werden zur exakten Beschreibung der Bahn eines Himmelskörpers verwendet.
1. die große Halbachse,
2. die nummerische Exzentrizität - Verfolgung der Bahnellipse -,
3. die Bahnneigung,
4. die Länge des aufsteigenden Knotens,
5. die länge des Perihels.

Brahe, Tycho 24. Juli 2007

Tycho Brahe war ein dänischer Astronom, geboren am - 14.12.1546 in Knudstrup - gestorben am - 24.10.1601 in Benatky bei Prag -, der noch vor der Erfindung des Fernrohres hervorragende Beobachtungsergebnisse lieferte. Mit 26 Jahren entdeckte Brahe im Sternbild Cassiopeia eine Supernova, die er für einen neuen Stern hielt. Er erhielt vom dänischen König die Insel Hveen im Sund, wo er die Sternwarten Uranienborg und Sternenborg errichten ließ. Brahe konstruierte astronomische Instrumente und beobachtete mit Ihrer Hilfe die Mondbewegungen. Da er das kopernikanische oder heliozentrische Weltbild - die Erde und Planeten drehen sich um die Sonne - für falsch hielt, …

Bessel, Friedrich Wilhelm 22. Juli 2007

Friedrich Wilhelm Bessel war ein deutscher Astronom und Mathematiker, geboren ist er am - 22.07.1784 in Minden - und gestorben am - 13.03.1846 in Königsberg Peußen -. Zuerst Tätigkeit als Kaufmann, 1810 erhielt er dann - ohne vorher je eine Universität besucht zu haben - eine Professur der Astronomie. Er wurde Direktor der Sternwarte Königsberg und leiferte wichtige Erkenntnisse zur Vermessung und Positionsbestimmung von Sternen und der Erde. Bessel berechnete die Eigenbewegung der Fixsterne und schloss aus fehlerhaften Ergebnissen auf die Existenz von Doppelsternen. Vermessung erster Fixsternparallaxen mit dem Heliometer 1838. Seine Entfernungsangabe für den Stern 61 Cypni liegt mit …

Braune Zwerge 19. Juli 2007

Braune Zwerge können während ihrer Entwicklung nicht genügend Masse an sich binden, damit in ihrem inneren die Temperatur erreicht wird, die für die Ingangsetzung der Fusionsreaktion von Wasserstoff nötig ist. Braune Zwerge leuchten deswegen nur sehr schwach rötlich. Im Laufe ihres Daseins verblassen sie und verdichten sich zu Schwarzen Zwergen. Braune Zwerge bilden das Bindeglied zwischen Sternen und Planeten. Wenn ihre Masse über 0,07 bis 0,09 Sonnenmassen liegt, werden sie zu Sternen, liegt sie unter 0,01 bis 0,02 Sonnenmassen, entsteht ein Planet.

Bahnbestimmung 5. Juli 2007

Die Bahnbestimmung ist die Bestimmung der Bewegung von Himmelskoerpern. Die Bahnen der Sterne und anderen Himmelskoerpern lassen sich aus dem Newtonschen Gravitationsgesetz herleiten. Dieses Gesetz beschreibt die Kraft, die von einem Koerper auf einen anderen bzw. umgekehrt ausgeht, als Produkt ihrer Massen in Verhaeltnis zum Quadrat ihres gegenseitigen Abstandes. Bei Systemen mit mehreren Koerpern lassen sich meist nur noch Naeherungswerte erreichen. Aus 3 vollstaendigen Positionsbeobachtungen koennen die Bahnelemente Berechnet werden, die Groesse und Lage einer Planetenbahn bestimmen.

Bahnknoten

Bahnknoten sind Schnittpunkte der Mondbahn mit der Ekliptik - auch Drachenpunkte genannt. Ueberquert der Mond die Ekliptik von Sueden nach Norden spricht man von Aufsteigenden Bahnknoten, ueberquert er sie von Norden nach Sueden, spricht man von absteigenden Bahnknoten.

Bahn - wahre

Wahre Bahnen werden unter der Beruecksichtigung der Schwerkraft und des Schwerpunkts des Sonnensystems beschrieben.

Bahn - scheinbare

Von der scheinbaren Bahn spricht man, wenn man die Bahn eines Himmelskoerpers von der Erde aus betrachtet. Die Positionsveraenderungen eines Koerpers sind dann nicht allein auf seine Eigenbewegung zurueckzufuehren, sondern auch durch die Bewegung der Erde um ihre Achse und um die Sonne.

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