Geosynklinale 13. Oktober 2007
Lang gestreckte Gebiete, die mehrere 100 Kilometer breit und über 1000 Kilometer lang sein können. Sie sind meist über lange Zeiträume hinweg aktive Senkungsgebiete der Erdkruste, in denen sich größere Mengen Sedimentgesteins ansammeln können. Nach einer älteren Theorie zur Gebiergsbildung sind aus den Ablagerungen in den Geosynklinaltrögen durch Auffaltung die Gebirge der Erde entstanden.
Hubble-Konstante
Konstante, aus der hervorgeht, mit welcher Geschwindigkeit die Expansion - Ausdehnung - des Universums liniar zunimmt. Mithilfe dieser Konstante - Formelzeichen H - sowie der Rotverschiebung der Spektrallinien extragalagtischer Sternsysteme lässt sich ihre Größe errechnen.
Kaltfront 10. Oktober 2007
Eine Kaltfront ist kalte Luft, die an Luftmassengrenze in Richtung Warmluft fortschreitet. Von der Abkühlung können, müssen aber nicht alle Höhenschichten erasst werden.
kaltgemäßigte Klimazone
Gebiet, das südlich der polaren, jedoch nördlich der mäßigten Zone liegt - Steppenklima -
Halo
Halo - astronomisch - Annäherend kugelförmiger Raum um eine Galaxie.
Ein optisches Halo ist eine erscheinung in der Atmosphäre, die durch an Eiskristallen in der Atmosphäre gespiegeltes, gebrochenes oder gebeugtes Licht hervorgerufen wird.
Der häufigste Eishalo ist ein Lichtring mit einem Radius von 22 Grad um den Mond oder der Sonne. Dabei können auch Lichterscheinungen wie seitliche Nebensonnen, Nebenmonde oder ein großer Ring von 45 Grad entstehen und Berührungsbögen auftreten.
Bogenminute Bogensekunde 8. Oktober 2007
Eine Bogenminute ist der 60ste Teil eines Grades oder der 21.600ste Teil eines Kreises. Zur Darstellung setzt man das Zeichen ′ hinter den Wert. 60 ′ 60 Bogenminuten - entsprechen einem Grad.
Bogensekunde
Der 3.600 Teil eines Grades oder weniger als ein Millionstel eines Kreises.
Äquinoktien
Äquinoktien sind Schnittpunkte zwischen der Ekliptik und dem Himmelsäquator. Beim Durchgang der Sonne durch diese Punkte herrschen die sogenannten Tagundnachtgleichen - diese Tage markieren den Frühlings- bzw. Herbstbeginn und liegen am 21. März bzw. 23. September.
Bode, Johann Elert 30. September 2007
Johann Elert Bode war ein deutscher Astronom - geboren 1747 in Hamburg - gestorben 1826 in Berlin - Er begründete im Jahre 1776 das - “Berliner Astronomische Jahrbuch” - Bode gab 1801 den ersten größeren Sternenatlas heraus.
Altokumulus Altostratus
Altokumulus - Ac - Größere Schäfchenwolken aus flachen Wolkenballen in zwei bis sieben Kilometern Höhe, die in Form von Wolkenfeldern oder Wolkenbändern auftreten.
Altostratus
Altostratus - As - Gleichmäßige, graue oder blaue Wolkenschicht, die in zwei bis sieben Kilometern Höhe den ganzen Himmel bedecken, die Sonnenscheibe jedoch teilweise noch erkennen lassen.
Penumbra 28. September 2007
Penumbra - latainisch Halbschatten - Diese Bezeichnung wird unter anderem bei der Beschreibung von Sonnenflecken benutzt - Hier benennt die Penumbra den etwas helleren Rand eines Sonnenflecks, der die Umbra umgibt.
Kleiner Hund
Kleiner Hund - Canis Minor - Sternbild nordöstlich des großen Hundes - Canis Maior - Kurzbezeichnung CMi. Zweiter “Begleiter” des Jägers Orion. Sein Hauptstern Procyon bildet mit den Sternen Aldebaran, Castor, Capella, Rigel und Sirius das Wintersechseck.
alpha Centauri 26. September 2007
alpha Centauri - Heller Stern im Sternbild Centarius - Kentaur - Er ist mit seiner scheinbaren Helligkeit von 0,27 mag der dritthellste Stern am Himmel und mit einer Entfernung von 4,32 Lichtjahren das am nächsten stehende Sternobjekt überhaupt. Alpha Centauri ist ein Doppelstern, der in größerem Abstand noch von einem dritten Stern - Proxima Centauri - umkreist wird.
Atair Stern 25. September 2007
Atair ist der hellster Stern im Sternbild Adler - Aquila - Scheinbare Helligkeit - 0,89 mag. - Entfernung von der Erde beträgt 16 Lichtjahre. Zusammen mit dem Stern Wega und Deneb bildet Atair das Sommerdreieck. Sein Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet - fliegender Adler -
Caldera
Caldera - spanisch Kessel - Kesselartige Form eines Vulkankraters, ensteht entweder durch Einsturz über entleertem Herd oder, was seltener der Fall ist, durch Einsturz nach Explosion. Oft erfährt die Caldera eine Erweiterung durch Erosion.
Galilei, Galileo
Galileo Galilei war ein Atronomon und Physiker - geboren am 15 Februar 1564 in Pisa - gestorben am 08. Januar 1642 in Arcetri. Galilei richtete als einer der ersten um 1600 ein Linsenfernrohr zum Himmel.
Galileischen Monde
Die Galileischen Monde sind vier von Galileo Galilei entdeckten Jupitermonde - Io, Europa, Ganymed und Kallisto auch Callisto genannt.
Gammastrahlen-Astronomie
Röntgenastronomie, die sich mit den kürzesten Strahlen im elektromagnetischen Spektrum, den Gammastrahlen, befasst - etwa 0,1 Angström bis zu 0,000001 Angström - Je kurzwelliger eine Strahlung ist, desto energiereicher ist sie. 1912 wurden die ersten Gammastrahlen aus dem All gemessen. Hier finden Sie die Erläuterung zu: Röntgenstrahlung
Sternbild Großer Wagen 23. September 2007
Großer Wagen - Sternbild - Teil des Großen Bären - Ursa Maior - Der Große Waagen besteht aus dem Kasten - mit den Sternen Dubhe, Merak, Phekda und Megrez - und der Deichsel - mit den Sternen Alioth, Mizar und Benetnasch.
Sternbild Großer Hund
Großer Hund - Canis Maior - Sternbild, Kurzbezeichnung CMa. Sichtbar am nächtlichen Winterhimmel. Der große Hund ist der - Begleiter - des Orion. Der hellste Stern dieses Sternbilds ist Sirius - Hundestern - Der Große Hund enthält offene Sternhaufen, einige Nebel, Galaxien und einen planetarischen Nebel.
Deckgebirge
Ein Deckgebirge ist ein Schichtgestein, das den gefalteten Untergrund des Grundgebirges diskordant - d.h. nicht in gleichartiger Lagerung - überdeckt. In Mitteleuropa auf dem Zechstein der älteren Mittelgebirge zu finden - heute größtenteils von Erosion abgetragen.
Grundgebirge
Ein Grundgebirge ist ein Gesteinskomplex, der sich unter dem in einem bestimmten Winkel auflagernden Deckgebirge befindet - im Gegensatz zum Deckgebirge besitzt das Grundgebirge ein höheres geologisches Alter und einen davon abweichenden Deformations- bzw. Metamorphosegrad.
Ion Ionisation Mesonen
Mesonen gehören zu den instabilen Elementarteilchen, den kleinsten Teilchen, die wir kennen. Sie wandeln sich leicht um und sind nach dem bisherigen Kenntnisstand nicht in weitere Teilchen zerlegbar.
Ion
Als Ion bezeichnet man ein Atom, das mehr oder weniger Elektronen besitzt, als im Grundzustand zu einer Elektronenhülle gehören würde. Es weist daher eine positive oder negative Ladung auf.
Ionisation
Durch Aufnahme von Energie, zum Beispiel durch starke Ultraviolettstrahlung kann ein Atom oder Molekühl ein oder mehrere Elektronen verlieren. Das Atom bzw. Molekül ist nun elektrisch geladen. Bei der Rückgewinnung der Elektronen wird Energie in form von Strahlung freigesetzt.
Raumflugkörper - Raumgeschwindigkeit
Die Raumgeschwindigkeit ist die wahre Geschwindigkeit eines astronomischen Objekts. Sie ergibt sich aus der Relativgeschwindigkeit und der Eigenbewegung des Objekts.
Raumflugkörper
Raumflugkörper sind künstliche Körper im Weltraum. Zu ihnen zählen die Raketen, aber auch zum Beispiel auch Raumsonden zur Erforschung der Planeten oder auch Satelliten zur Übertragung von Fernseh- und Wetterdaten.

Die Europäische Weltraumorganisation wird am 13. Februar den ersten Qualifikationsflug ihres neuen Vega-Trägers durchführen.
Am Freitag, den 17. Februar haben Medienvertreter die einmalige Gelegenheit, in einer Informationsveranstaltung der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehr über die neuen Umweltsatelliten Swarm zu erfahren. Die Veranstaltung findet im Raumfahrtzentrum der IABG in Ottobrunn, nahe München statt.
Das ESA Business Incubation Centre (BIC) in Oberpfaffenhofen passt derzeit seine Kapazitäten an, um jährlich 20 neue Start-up-Unternehmen zu unterstützen.
Die Familie der europäischen Trägerraketen wird um den neuen Kleintransporter “Vega” größer. Erstmals soll er im Februar vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana starten. Damit erweitert sich auch das Angebot in der europäischen kommerziellen Raumfahrt.
Vor dem Wiedereintritt der russischen Marssonde Phobos-Grunt am 15. Januar, hatte die ESA eine letzte Vorhersage für den Wiedereintrittszeitpunkt getroffen: Bezogen auf eine Höhe von zehn Kilometern sollte die Sonde um 18:45 Uhr MEZ wiedereintreten. Innerhalb der erwarteten Unsicherheiten stimmte diese Vorhersage überein mit späteren Beobachtungen.
Schülerteams aus Europa und Amerika haben im Rahmen des „SPHERES ZeroRobotics“ Wettbewerbs Roboter im Weltraum gesteuert. Die Arena: die Internationale Raumstation 400 Kilometer über der Erde.