springe zu navigation

Hipparchos von Nikaia 27. August 2007

Griechischer Astronom und Geograf, ca. 190 bis 125 v.Chr. Hipparchos begründete die wissenschaftliche Astronomie, unterteilte die Sterne nach ihrer Helligkeit in Klassen und fertigte den ertsen Sternkatalog der Antike an. Er errechnete annähernd genau die Entfernung zwischen, Erde und Mond und erkannte auch, dass sich diese Entfernung verändert. Namensvater des Vermessungssatelliten HIPPARCOS.

Jansky, Karl Guthe

Karl Guthe Jansky war ein US amerikanischer Astronom - geboren am 22. November 1905 in Norman Oklahoma - gestorben am 14. Februar 1950 - Begründer der Radioastronomie. Wies zum ersten Mal die kosmische Radiofrequenzstrahlung nach.

magnetischer Sturm

In ihrem Aktivitätsmaximum kann die Sonne vermehrt elektromagnetische Strahlung in das Sonnensystem abgeben. Gerät dieser Teilchenstrom in Wechselwirkung mit dem Magnetfeld eines Planeten, kommt es zu Turbulenzen im Magnetfeld des entsprechenden Himmelskörpers. Auch die Erde wird jährlich von mehreren magnetischen Stürmen duch die Sonnenaktivitäten heimgesucht.

Zöllner, Johann Karl Friedrich

Johann Karl Friedrich Zöllner war ein deutscher Astronom - geboren 1834 - gestorben 1882 - Er entwickelte das Zöllnersche Photometer, mit dem durch ein Prisma eine künstliche Lichtquelle messbar so weit abgeschwächt wird, bis sie mit dem beobachteten Stern gleiche Helligkeit aufweist.

Argelander, Friedrich Wilhelm August 25. August 2007

Friedrich Wilhelm August Argelander war eine deutscher Astronom - geboren am 22. März 1799 in Memel Preußen - gestorben am 12. Februar 1875 - Assistent von Friedrich Wilhelm Bessel an der Königsberger Sternwarte, legte seine Doktorprüfung zur Sternenbeobachtung ab und erhielt später eine Professur in Finnland. Er stellte den Sternenatlas - Uranometriea nova - der alle mit dem bloßem Auge erkennbaren Sterne zusammenfasst. Die Argelanderische Stufenschätzungsmethode wurde als ein Mittel zur Helligkeitsbestimmung von Sternen benutzt. Argelander war an der so genannten - Bonner Durchmusterung - beteiligt, der dabei entstandene Sternenkatalog wurde 1883 veröffentlicht.

Jocelyn Bell

Die Astrophysikerin Jocelyn Bell entdeckte im Jahr 1967 weit entfernte Radioimpulse, die sich in regelmäßige Abständen von 1,3 Sekunden wiederholen. Mit der Entdeckung dieses so genannten Pulsars war auch die Existenz des Neutronensterns bewiesen. Schon seit 1918 hatte man unter österreichischen Physikern - Thirring und Lense - dieses Phänomen theoretisch diskutiert und erwogen, dass der Raum um einen rotierenden Neutronenstern ebenfalls - weggestrudelt - werden könnte.

COSTAR

COSTAR ist die bezeichnung für - Corrective Optics Space Telescope Axial Replacement - so hieß die Korrektureinrichtung für den falsch geschliffenen Hauptspiegel des Hubble Space Telescope. Sie wurde zum Ende des Jahres 1993 wärend eines erfolgreichen Einsatzes einer Space-Shuttle-Mission installiert.

Johannes Kepler 24. August 2007

Johannes Kepler war ein deutscher Astronom und Mathematiker - geboren am 27.12.1571 in Weil der Stadt - gestorben am 15.11.1630 in Regensburg. Mathematiklehrer in Graz und Prag, Nachfolger von Tycho Brahe als kaiserlicher Mathematiker, beschrieb die drei Gesetze zur Bewegung der Planeten um die Sonne.

Monat 23. August 2007

Der Monat ist der Zeitraum eines Mondumlaufs um die Erde. Man unterscheidet zwischen dem synodischen Monat - zum Beispiel zwischen zwei Vollmonden - und dem siderischen Monat - vollständiger Umlauf des Mondes um die Erde mit einem Stern als Bezugspunkt. Der synodische Monat hat im Mittel eine Länge von 29 Tagen, zwölf Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden. Der siderische Monat dauert hingegen nur 27 Tage, sieben Stunden, 43 Minuten und 12 Sekunden.

Nacht 22. August 2007

Die Nacht ist ein Zustand der Dunkelheit auf dem Teil der Erde, welcher der Sonne abgewandt ist. Durch die Neigung der Erdachse gegen die Ekliptik verlängert sich die Nacht im Winter und verkürzt sich im Sommer. Nördlich bzw. Südlich vom Polarkreis geht die Sonne zum Höhepunkt des Winters ein oder mehrere Tage nicht auf. An den Polen selbst herrscht ein halbes Jahr lang Tag bzw. Nacht.

Astrophysik

Astrophysik ist ein Teilgebiet der Astronomie und der Physik, das sich mit den physikalischen Eigenschaften der Himmelskörper und Sternensysteme beschäftigt.

Google hat neues Astronomie - Such-Tool “Sky”

New York Times Artikel von heute:
Google stellt innerhalb der Google Earth heute seinen neuen Service vor, der “Sky” - der Himmel - genannt wird, dem Benutzern wird erlaubt, den Himmel anzusehen, wie von der Erde aus gesehen. Wie Google Earth läßt den Sky Benutzer herum fliegen und in den Weltraum zoomen, dabei stellt Sky in zunehmendem Maße ausführliche Bilder von ca. 100 Million Sternen und von 200 Million Galaxien zur Verfügung.
“You will be able to browse into the sky like never before,” sagte Lied-Christen, ein Astronomen des Raum-Teleskop-Wissenschaft Institut, eine gemeinnützige akademische Vereinigung, die das Hubble Raum-Teleskop stützt.

Den Artikel bei …

Johann Daniel Titius - Titius-Bode-Gesetz

Johann Daniel Titius war ein Astronom - geboren 1729 - gestorben 1796. Titius formulierte eine mathematische Beschreibung, die näherungsweise die Abstände der Planetn unseres Sonnensystems vom Zentralgestirn angibt.

Das Titius-Bode-Gesetz
1766 von Titius formulierte Abstandsregel. Näherungsformel für den Abstand der Planeten unseres Sonnensystems von der Sonne. Eine Ausnahme stellt der darmalige Planet Pluto dar. Nach dem Titius-Bode-Gesetz sollte es zwischen Mars und Jupiter, in etwa 2,8 AE Entfernung von der Sonne, noch einen Planeten geben. Erst suchte man nach diesem Himmelskörper vergeblich. Anstelle anstelle eines Planeten entdeckte schließlich der Astronom Giuseppe Piazzi einen kleinen Himmelskörper mit nur 1000 Kiliometern Durchmesser, den er …

Anziehungskraft 21. August 2007

Massenanziehung oder Gravitation - die Kraft, mit der sich Körper gegenseitig anziehen. Die Anziehungskraft der Erde nennt man Schwerkraft. Erst durch die Schwerkraft bekommen Gegenstände auf der Erde ihr Gewicht. Der Mond hat eine geringer Gravitation als die Erde, weswegen Körper auf dem Mond nur 16% ihres Erdgewichtets haben.

Space Shuttle Endeavour beendet Mission erfolgreich

21. August 2007, 18:32:16 Uhr - Cape Canaveral -
Raumfähre Endeavour setzte um 18:32 Uhr auf der Landebahn des Kennedy Raumfahrtzentrums auf. Die erfolgreiche Mission STS-118 wurde nach 12 Tagen und 18 Stunden beendet. Der Grund für das frühzeitige Ende und die heutige Landung des Space Shuttle Endeavour war der Hurrikan Dean, bei dem Windgeschwindigkeiten von rund 240 km/h und in der Spitze bis zu 300 km/h gemessen wurde.

(Quelle: NASA/JSC - Erfolgreiche Landung)

Johannes Bayer

Johannes Bayer war ein deutscher Jurist und Astronom - geboren 1572 in Rain / Bayern - gestorben am 07. März 1625 in Augsburg. Herausgeber des ersten umfassenden Sternatlas - Uranometria - Er katalogisierte die Sterne aller Sternbilder nach ihrer relativen Helligkeit - erstmals auch die Sternbilder des südlichen Sternhimmels. Zwölf neue Sternbilder fügte er hinzu. Johannes Hevelius ergänzte einige weitere, der Franzose Lacaille nochmals vierzehn. Bayer ordnete die Sterne erstmals hierarisch nach ihrer Helligkeit und bezeichnete sie mit griechischen Buchstaben - alpha nannte er den hellsten Stern eines Sternbilds, beta den zweithellsten, gamma den dritthellsten Stern etc.

Riesensterne 20. August 2007

Sie befinden sich im Hertzsprung-Russel-Diagramm auf dem so genannten Riesenast. Bei einer effektiv gleichen Temperatur wie Sterne anderer Hauptreihen sind sie um ein Vielfaches leuchtkräftiger. Diese Tatsache resultiert aus ihrer großen Oberfläche bzw. ihrer großen Masse.
(Quelle: NASA - ESA - Riesenstern)

(Quelle: NASA - ESA - Roter Riesenstern)

Achondriten 19. August 2007

Achondriten sind Steinmeteoriten, die keine kugeligen Einschlüsse - Chondren - aufweisen. Sie ähneln in ihrer chemischen Zusammensetzung irdischen Baslat und sind in etwa 4,4 bis 4,6 Milliarden Jahre alt. Achondriten machen etwa neuen Prozent der Steinmeteoriten aus.

Crab-Nebel

Crab-Nebel - Krebsnebel - ist ein Nebel im Sternbild Stier - Taurus - Im Jahr 1054 beobachteten chinesische Astronomen einen - neuen - Stern, der einige Wochen so hell leuchtete, dass er auch tagsüber sichtbar war. Danach verschwand er wieder. Diese Erscheinung dürfte eine Supernova gewesen sein, deren Reste - die explodierende Gashülle - wir noch heute als Crab-Nebel beobachten können. Ihre Gasmassen dehenen sich mit einer Geschwindigkeit von 1000 bis 5000 Kilometern pro Sekunde aus. Der Crab-Nebel ist eine starke Radioquelle, in seinem Zentrum befindet sich der heißeste aller bekannten Pulsare - der Krebspulsar. Die Messier-Bezeichnung lautet M1 …

Gezeiten

1. Gezeiten
Periodische Veränderung der Form eines Planeten, Mondes oder Sterns durch die Anziehungskraft eines in der Nähe befindlichen Körpers. So geht etwa die außergewöhnlich intensive Vulkantätigkeit auf dem Jupitermond Io auf den Einfluss der Nachtbarmonde Europa und Ganymed zurück.

2. Gezeiten
Der Wechsel von Ebbe und Flut der Weltmeere aufgrund der Mondbewegungen und die dadurch sich verändernde Anziehungskraft des Mondes auf die Erde. Auch die Gravitation der Sonne spielt eine - wenn auch nur geringe - Rolle. Stehen Sonne und Mond in einer Linie entsteht daher die Springflut. Der Meeresspiegel sinkt bei Ebbe und steigt bei Flut.

heliozentrisches Weltbild

Das heliozentrische Weltbild ist eine Theorie einer Welt, in der sich die Planeten um die Sonne - Helios - als Mittelpunkt - Zentrum - der Welt drehen. Sie geht auf Nikolaus Kopernikus zurück. Diese Vorstellung löste das geozentrische Weltbild ab, wonach die Erde der Mittelpunkt der Welt ist. Nur schwer konnte sich dieses Weltbild gegen das geozentrische, von der Kirche vertretene Weltbild durchsetzen. Heute weiß man, dass die Sonne zwar das Zentrum unseres Planetensystems ist, aber nicht der Mittelpunkt des Weltalls.

« neuere beiträge | ältere beiträge »