Argelander, Friedrich Wilhelm August 25. August 2007
Friedrich Wilhelm August Argelander war eine deutscher Astronom - geboren am 22. März 1799 in Memel Preußen - gestorben am 12. Februar 1875 - Assistent von Friedrich Wilhelm Bessel an der Königsberger Sternwarte, legte seine Doktorprüfung zur Sternenbeobachtung ab und erhielt später eine Professur in Finnland. Er stellte den Sternenatlas - Uranometriea nova - der alle mit dem bloßem Auge erkennbaren Sterne zusammenfasst. Die Argelanderische Stufenschätzungsmethode wurde als ein Mittel zur Helligkeitsbestimmung von Sternen benutzt. Argelander war an der so genannten - Bonner Durchmusterung - beteiligt, der dabei entstandene Sternenkatalog wurde 1883 veröffentlicht.
Jocelyn Bell
Die Astrophysikerin Jocelyn Bell entdeckte im Jahr 1967 weit entfernte Radioimpulse, die sich in regelmäßige Abständen von 1,3 Sekunden wiederholen. Mit der Entdeckung dieses so genannten Pulsars war auch die Existenz des Neutronensterns bewiesen. Schon seit 1918 hatte man unter österreichischen Physikern - Thirring und Lense - dieses Phänomen theoretisch diskutiert und erwogen, dass der Raum um einen rotierenden Neutronenstern ebenfalls - weggestrudelt - werden könnte.
COSTAR
COSTAR ist die bezeichnung für - Corrective Optics Space Telescope Axial Replacement - so hieß die Korrektureinrichtung für den falsch geschliffenen Hauptspiegel des Hubble Space Telescope. Sie wurde zum Ende des Jahres 1993 wärend eines erfolgreichen Einsatzes einer Space-Shuttle-Mission installiert.

Die Europäische Weltraumorganisation wird am 13. Februar den ersten Qualifikationsflug ihres neuen Vega-Trägers durchführen.
Am Freitag, den 17. Februar haben Medienvertreter die einmalige Gelegenheit, in einer Informationsveranstaltung der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehr über die neuen Umweltsatelliten Swarm zu erfahren. Die Veranstaltung findet im Raumfahrtzentrum der IABG in Ottobrunn, nahe München statt.
Das ESA Business Incubation Centre (BIC) in Oberpfaffenhofen passt derzeit seine Kapazitäten an, um jährlich 20 neue Start-up-Unternehmen zu unterstützen.
Die Familie der europäischen Trägerraketen wird um den neuen Kleintransporter “Vega” größer. Erstmals soll er im Februar vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana starten. Damit erweitert sich auch das Angebot in der europäischen kommerziellen Raumfahrt.
Vor dem Wiedereintritt der russischen Marssonde Phobos-Grunt am 15. Januar, hatte die ESA eine letzte Vorhersage für den Wiedereintrittszeitpunkt getroffen: Bezogen auf eine Höhe von zehn Kilometern sollte die Sonde um 18:45 Uhr MEZ wiedereintreten. Innerhalb der erwarteten Unsicherheiten stimmte diese Vorhersage überein mit späteren Beobachtungen.
Schülerteams aus Europa und Amerika haben im Rahmen des „SPHERES ZeroRobotics“ Wettbewerbs Roboter im Weltraum gesteuert. Die Arena: die Internationale Raumstation 400 Kilometer über der Erde.