Planck, Max 31. August 2007
Max Planck war ein deutscher Physiker - geboren am 23. April 1848 in Kiel - gestorben am 4. Oktober 1947 in Göttingen - Entwickler der Quantentheorie, verfasste Arbeiten zur Thermodynamik und Strahlentheorie - 1918 Nobelpreis für Physik - Das heutige weltbekannte Max-Planck-Institut ist nach dem großen Forscher benannt.
Erdöl
Erdöl ist ein natürlich auftretendes Gemisch aus bis zu 500 Kohlenwasserstoffen, enstanden aus tierischen und pflanzlichen Substanzen. Je nach Fundort erscheint es in verschiedenen Farben bis hin zu Schwarz. Erdöl wird in Russland, Nordamerika, im Nahen Osten und vereinzelt in Asien, Afrika sowie in Mitteleuropa mit Hilfe von Bohrtürmen - am Festland - und Bohrinseln - im Meer - gefördert und zur weiteren Verarbeitung in Raffinerien gebracht. Erdöl ist Grundlage vieler kunststoff- und treibstoffherstellender Indusdrien.
Maser
Maser englische Abkürzung - Microwave Amplification by Stimulated Emission of Radiation = Mikrowellenverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission - Ein Maser verstärkt elektrische Wellen. Er arbeitet nach demselben Prinzip wie ein Laser, indem er Mikrowellen verstärkt. Nur das beim Maser statt der Lichtwellen Radiowellen aus dem Gigaherzbereich erstärkt werden. Mithilfe des Masers können schwache akustische Signale mit einer sehr hohen Frequenz rauscharm wiedergegeben werden. Das Rauschen würde diese Signale sonst übertönen. Maser kommen im Satellitennachrichtenverkehr, in radioastronomischen Empfangsanlagen und in Atomuhren zum Einsatz.
Sonnentag
Der Sonnentag ist die Zeiteinheit zwischen zwei Meridiandurchgänge der Sonne. Diese weicht vom Sternentag - 360 Grad Drehung der Erde - um drei Minuten und 56 Sekunden ab, da sich die Erde während eines Tages gleichzeitig um die Sonne bewegt.
Struve, Friedrich Georg Wilhelm 30. August 2007
Friedrich Georg Wilhelm Struve war ein deutscher Astronom und Erforscher von Doppelsternen und führte umfangreiche geodätische Vermessungen durch - geboren am 15 April 1793 - gestorben am 23. November 1864.
Sternzeit
Die Sternzeit bezieht sich auf die scheinbare Bewegung der Sterne. Die Sternzeit geht der Sonnenzeit täglich um drei Minuten und 56 Sekunden voraus.
Carl Friedrich von Weizsäcker
Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker war ein deutscher Physiker - geboren am 28. Juni 1912 in Kiel - gestorben am 28 April 2007 in Söckingen am Starnberger See. Er Beschäftigte sich nach seinem Studium der Physik, Astronomie und Mathematik insbesondere mit den ethischen Problemen der Naturwissenschaft und versuchte, eine ganzheitiche, Mensch und Natur mit einbeziehenden - Weltformeln - zu definieren. Als Abteilungsleiter am Max-Plank-Institut für Physik präsentierte er im Jahr 1946 eine neue Theorie zur Entstehung des Planetensystems. Eine ausführliche Biographie und eine Liste seiner Preise und Ehrungen finden Sie hier: Wikipedia: Carl Friedrich von Weizsäcker
Dunkle Materie 29. August 2007
Jede Art von Materie, die wir nicht direkt oder indirekt sehen können, wird als dunkle Materie bezeichnet auch - Dunkelnebel - oder - Dunkelwolken - Dunkle Materie setzt sich in erster Linie aus molekularem Wasserstoff zusammen. Röntgenstrahlen und ultraviolettes Licht können nicht durch Dunkle Materie hindurchdringen.
Sternkarte
Ist eine Karte, auf der die Position und einige weitere Angaben zu den Sternen zu finden sind. Drehbare Sternkarten können den Verlauf sowie den Auf- und Untergang von Sternen und Sternbilder simulieren. Ausfühliche Sternkarten werden in Buchform veröffentlicht.
Herschel, Sir William
Herschel, Sir William - Friedrich Wilhelm - Deutsch-britischer Astronom - geboren am 15. November 1738 in Hannover - gestorben am 25. August 1822 in Slough. Endeckte den Uranus - 1781 - und die Uranusmonde Titania und Oberon, später auch die beiden inneren Saturnmonde Encleadus und Mimas - 1789 - Nahm Himmelsdurchmusterungen vor.
Herschel, Sir John Baronet
Englischer Astronom - geboren am 07. März 1792 in Slough - gestorben am 11. Mai 1871 in Collingwood. Fand die erste Methode zur Berechnung der Bahnen von Doppelsternen - Durchmusterung des Südhimmels.
Mizar
Mittlerer Deichselstern im Großen Wagen. Bei genauerer Beobachtung von Mizar mit dem bloßem Auge erkennt man, dass Mizar aus zwei nah beieinander liegenden Sternen - A und B - besteht. Bei der Beobachtung mit Teleskopen lässt sich der eine Stern nochmals in zwei Sterne auflösen. Bei der Zerlegung der beiden Doppelsterne in ihre Farben - Spektroskopie - findet man weitere Sterne in der Nähe.
Erdkern
Der Erdkern ist der innerste Bereich der Erde, etwa ab 2900 Kilometer Tiefe bis zum Erdmittelpunkt. Der äußere Erdkern - Dichte ca. 9,9 bis 12,2 Gramm pro Kubikzentimeter - ist zähflüssig, besteht aus Eisen und vermutlich Schwefel, der innere Kern ist dagegen fest und besteht aus Eisen und Nickel - Dichte ca. 12,3 bis 12,5 Gramm pro Kubikzentimeter - Für die hohen Temperaturen im Erdkern - 3600 bis 5100 Grad Celsius - dürften radioaktive Prozesse verantwortlich sein.
Titan
Saturnmond - Mit einem Durchmesser von 5.150 Kilometer ist Titan nach dem Jupitermond Ganymed der zweitgrößte Mond unseres Sonnensystems.
Mondumlaufbahn 28. August 2007
Mondumlaufbahn ist die elliptische, um 5 Grad gegen die Ekliptik geneigte Umlaufbahn des Mondes um die Erde. Neben der Gravitation der Erde wird die Mondumlaufbahn auch durch die Gravitationswirkung der Sonne beeinflusst.
Quadrant
Der vierte Teil einer Fläche. Bezeichnet auch ein Winkelmessgerät zur Bestimmung der Höhe eines Gestirns.
Rotverschiebung
Verschiebung der Spektrallinien zum - roten - Ende des Spektrums. Dieses Phänomen wird durch eine vom Beobachter weggerichtete Bewegung einer Lichtquelle hervorgerufen. Die Rotverschiebung ist ein wichtiger Indikator für die Entfernungsbestimmung im Universum.
Hintergrundstrahlung
Kosmische 3-Kelvin-Strahlung, die sich nicht auf eine einzige Quelle zurückführen lässt, sonndern von strahlenden Staub abgegeben wird. Sie gilt als - Restenergie - des Urknalls und damit als einer der Hauptbeweise für die Urknalltheorie.
Isaac Newton
Isaac Newton war ein englischer Mathematiker und Naturwissenschaftler - geboren am 4.Januar 1643 in Woolsthorpe - gestorben am 31. März 1727 in Kensington - Endecker der Gravtation - Schwerkraft - und Konstrukteur eines Spiegelteleskops. Neben seiner astronomischen Forschung betrieb er auch die Mathematik mit sehr großen Erfolg, er gilt dort als ein Begründer der Infinitesimalrechnung.
Polarlicht
Lichterscheinung in den oberen Schichten der Atmosphäre - in ca. 100 Kilometern - Diese entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen der Sonne mit der Atmosphäre eines Planeten in Wechselwirkung stehen.
Röntgenstrahlung
Extrem kurzwellige und somit energiereiche Strahlung. Benannt nach ihrem Entdecker, dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen, der am - 27 März 1845 - geboren wurde und am - 10 Februar 1923 - starb. Die Erdatmosphäre absorbiert diesen Bereich der elektromagnetischen Strahlung und schützt so die Lebewesen auf der Erdöberfläche. Soll die Röntgenstrahlung, die auch ala X-Ray bezeichnet wird, untersucht werden, müssen entsprechende Instrumente auf Satelliten außerhalb der Atmosphäre positioniert werden.
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Die 34. Sommerschule Alpbach bestätigte auch 2010 ihren herausragenden Ruf als Bildungsstätte des kreativen wissenschaftlichen Nachwuchses in Europa. Im Visier der Jungforscher aus 17 Mitgliedsstaaten der ESA stand diesmal der Klimawandel auf der Erde.
Wissenschaftstag in der Centralstation Darmstadt: Am 07.09.2010 um 19h00 geben ESA-Mitarbeiter Einblick in ihre Arbeit im Rahmen des Space Situational Awareness Programms (Weltraumlageerfassung) der ESA. Moderiert wird der Abend von hr-info-Moderator und Weltraumexperte Dirk Wagner.
Die ESA unterstützt die 7. Darmstadt Space Days mit Raumfahrt-Modellen und Vorträgen. Am Sonntag, 5. September, spricht ESA-Mitarbeiter Dr. Mike McKay über Einflüsse der Science Fiction auf die Raumfahrt.
Anlässlich des 10jährigen Jubiläums der wissenschaftlichen Entdeckungen der Cluster-Mission der ESA werden Medienvertreter zu einer Presseveranstaltung eingeladen. Seit Beginn der Mission haben die vier Cluster-Satelliten einen beeindruckenden Einblick in die größtenteils unsichtbaren Wechselwirkungen zwischen Sonne und Erde vermittelt. Die Presseveranstaltung findet am 1. September 2010 von 11.00–12.00 Uhr im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt statt.Einlass: 10.30 Uhr.
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen: Vor zehn Jahren, am 1. September 2000, schrieben die Europäer eine historische Erstleistung in ihr kosmisches Logbuch. Den ESA-Spezialisten des Europäischen Satellitenkontrollzentrums ESOC in Darmstadt gelang es, die zuvor im Juli und August 2000 gestarteten vier Cluster-Satelliten flugdynamisch zu synchronisieren: Aus vier Individuen wurde ein Quartett, das von nun an in einer gemeinsamen Formation flog. Seitdem haben die vier Satelliten erfolgreich die Auswirkungen des Sonnenwindes auf das Magnetfeld der Erde untersucht.