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Zwilling 27. Juli 2007

Zwilling - Gemini - Sternbild im Tierkreis, Kurzbezeichnung - Gem -, Hauptstern Castor. Der Stern Pollux gehört zum Wintersechseck. Das Sternbild ist am besten im Winter am Abendhimmel zu beobachten.

Wassermann

Wassermann - Aquarius - Sternbild, Kurzbezeichnung - Aqr - Im Herbst am nördlichen Himmel sichtbar. Im Sternbild Wassermann befinden sich der Helix-Nebel und der Saturn-Nebel.
Alle Sternbilder findest Du hier in einer Übersicht: Sternbilder

Treibhauseffekt

Der Treibhauseffekt tritt auf, wenn durch einen erhöhten CO2 Ausstoß in die Erdatmosphäre sich ihre Struktur verändert. Ozon, welches das Leben vor den der gefährlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne schützt, sinkt ab und lässt die eintreffende Energie der Sonnenstrahlung zur Erdoberfläche passieren. Die Strahlung wird von der Erdoberfläche reflektiert, kann nun aber nicht mehr in den Weltraum abgegeben werde. Es kommt zu einem globalen Temperaturanstieg, der sich wiederum Verantortlich zeigt für viele wetterbedingte Phänomene und Katastrophen - Anstieg Meeresspiegels - Sturzregen - Hitzewellen - weltweite Klomaveränderungen - Stürme - Hurrikans und Überschwemmungen, ungewöhnlich heiße Sommer, Winter ohne Schnee und viele weitere.

Ultraviolettstrahlung

Die Ultraviolettstrahlung - UV-Strahlung - ist ein Teil der elektromagnetischen Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen zehn und 300 Nanometer. Sie schließt sich somit dem sichtbaren Spektrum an. Die UV-Strahlung der Sonne wird von der Erdatmosphäre zum größten Teil absorbiert. Sie lässt sich in Typ A und Typ B unterscheiden und ist unter anderem für Sonnenbrände verantwortlich.

Sonnenfleck

Ein Sonnenfleck ist ein dunkler Fleck in der Sonnenphotosphäre mit einem sehr starken Magnetfeld. Die Temperatur in der Region eines Sonnenflecks liegt ca. 1500 Grad unter der der ihn umgebenden Oberfläche, weshalb er dunkler erscheint. Ein Sonnenfleck lässt sich in einen Kern - Umbra - und einen ihn umgebenden Hof - Penumbra - unterteilen.

Sonnenfleckenzyklus

Die Häufigkeit der Sonnenflecken ist vom Aktivitätszustand der Sonne abhängig. Somit unterliegen auch die Sonnenflecken einem Zyklus von 11,2 Jahren. Im Aktivitätsmaximum der Sonne können meist eine Vielzahl von Flecken beobachtet werden.

Calar Alto 26. Juli 2007

Calar Alto ist ein deutsch-spanisches Observatorium in der Sierra de los Filabres - Spanien - In über 2000 Metern Höhe befinden sich fünf Kuppeln mit je einem Spiegelteleskop. Sie haben einen Durchmesser von 0,8 Metern, 1,2 Metern, 1,5 Metern, 2,2 Metern und 3,5 Metern. Das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg ist diesem astronomischen Zentrum angeschlossen.

Bahnelemente

Bahnelemente werden zur exakten Beschreibung der Bahn eines Himmelskörpers verwendet.
1. die große Halbachse,
2. die nummerische Exzentrizität - Verfolgung der Bahnellipse -,
3. die Bahnneigung,
4. die Länge des aufsteigenden Knotens,
5. die länge des Perihels.

Aberration

Aberration - lat. Abweichung - ist die Abweichung der tatsächlichen Position eines Gestirns von der beobachteten Position. Dieses Phänomen wird durch die endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts und die Eigenbewegung des Beobachters verursacht. Jeder kennt den Effekt, dass man, um nicht nass zu werden, den Regenschirm schräg halten muss, wenn man durch den Regen geht. Da wir uns mit der Erde um die Sonne bewegen, müssen auch wir unser Fernrohr gegenüber der Verbindungslinie vom Stern zum Fernrohr leicht neigen.

jährliche Aberration des Lichts

Die jährliche Aberration des Lichts ergibt sich aus der vektoriellen Addition der Lichtgewindigkeit der Erde und auf ihrer Bahn um …

Stern

Ein Stern ist ein selbst leuchtender Himmelskörper - Ansammlung von verdichtetem Wasserstoff und Helium - Durch Verdichtung kommt es zur Kernfusion und zum Selbstleuchten des Sterns. Die Sonne ist der uns am nächsten gelegene Stern.

Sternbedeckung

Die Sternbedeckung ist die Bedeckung eines Sterns durch seinen physikalischen Begleiter oder durch den in der Sichtlinie von der Erde aus befindlichen Mond oder Planeten.

Sternbild

Ein Sternbild ist eine virtuelle Gruppierung verschiedender Sterne, häufig mit mythologischen Hintergrund. Einzelsterne wurden oft zu fantasievollen Figuren zusammengeführt. Diese Sternbilder bestehen auch heute noch, sind aber zusätzlich durch Himmelskoordinaten beschrieben. Die heute gültigen Sternzeichen enstanden zum Teil schon in babylonischer und …

Schmidt-Teleskop

Das Schmidt-Teleskop ist ein Spiegelteleskop, das fotografische Abbildungen großer Sternfelder liefert und Abbildungsfehler minimiert. Fehler werden durch eine spezielle Korrektionsplatte behoben. Die Schmidt-Kamera wird häufig zur Astrofotografie eingesetzt.

Regulus

Regulus ist der Eigenname des Sterns Alpha Leonis - Hauptstern im Sternbild Löwe (Leo). Regulus bedeutet so viel wie - kleiner König - Da Regulus fast auf der Ekliptik liegt, kann er immer wieder vom Mond oder den Planeten bedeckt werden. Er ist Bestandteil des Frühlingsdreiecks.

Meridan

Der Meridan ist ein Großkreis, der durch die Pole der Himmelskugel verläuft - auf der Erde durch Nord- und Südpol - Der Meridian ist somit ein Längenkreis, der den Zenit - der senkrecht über dem Beobachter stehende Punkt am Himmel - den Nadir - Fußpunkt - und die Himmelspole verbindet. Er steht senkrecht zum Horizont und schneidet den Himmelsäquator. Verlaufen die Gestirne für den Beobachter auf dem Meridian, haben sie entweder ihren höhsten oder ihren niedrigsten Stand - Mittagshöhe und Mitternachtstiefe.

Erdumlaufbahn

Die Erde bewegt sich gemeinsam mit dem Erdmond auf einer elliptischen Bahn um die Sonne. Ihre Geschwindigkeit beträgt dabei etwas mehr als 100000 Kilometer pro Stunde. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt die Erde 365,256 Tage, also etwas länger als ein Jahr. Die Ebene der Erdbahn um die Sonne - Eliptik - ist gegen die Ebene des Erdäquators um 23,4 Grad geneigt. Dadurch entstehen während eines Erdumlaufs die Jahreszeiten.

Erdrotation

Innerhalb von 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden dreht sich die Erde einmal um ihre Achse. Die Erdachse ist eine durch den Mittelpunkt der Erde gezogene, gedachte Linie zwischen Nord- und Südpol, um die sich die Erde von Westen nach Osten dreht.

Gradnetz

Das Gradnetz ist ein aus Längen- und Breitengraden bestehendes, imaginäres, erdumspannendes Netz zur Bestimmung der geografischen Position eines Ortes. die Längengrade werden auch als Meridiane, die Breitengrade als Parallelkreise bezeichnet. Der Nullmeridian verläuft durch Greenwich - London.

geografische Länge

geografische Länge ist eine vertikale Linie im Gradnetz - Längengrad, Meridian -

geografische Breite

geografische Breite sind horizontale Linien im Gradnetz - Breitengrad, Parallelkreis.

Magma

Magma ist eine natürliche, gashaltige Gesteinsschmelze aus den tieferen Bereichen des Erdmantels. Steigt bei Vulkanausbrüchen als Lava an die Oberfläche oder bleibt beim Aufstieg in der Erdkruste stecken und bildet dort nach erkalten ein Tiefengestein.

Gravitation 25. Juli 2007

Die Gravitation ist die Kraft, mit der zwei Massen sich gegenseitig anziehen.

Gravitationslinse

Die Gravitationslinse ist die Beugung von Licht an einem sehr massereichen Objekt. Wenn beispielsweise zwei Galaxien hintereinander liegen, wirkt die vordere als eine Gravitationslinse. Das heißt, ihre Gravitationskräfte beugen die Lichtstrahlen der hinteren Galaxie - Sie erscheint nach oben, unten, links oder rechts verschoben - Das Licht wird dabei kreisförmig verzerrt. Albert Einstein hatte bereits auf die Eigenschaft der Materie, Licht zu beugen, hingewiesen, noch bevor dieses Phänomen am Sternenhimmel entdeckt wurde.

Gravitationswellen

Gravitationswellen sind wellenförmige Störungen eines Gravitationsfeldes - Gravitationswellen breiten sich im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit aus.

Erdmantel

Als Erdmantel wird die Schicht der Erde bezeichnet, die sich zwischen Erdkruste und Erdkern befindet. Aufgrung seiner physikalischen Eigenschaften lässt sich der Erdmantel in den oberen und unteren Erdmantel unterteilen. Die Dichte beträgt zwischen 3,6 und 5,6 g pro Kubikzentimeter, die Temperatur steigt mit zunehmender Tiefe von etwa 600 auf 3600 Grad Celsius an. Die Gesteine des Erdmantels mit den Hauptmineralien Olivin, Pyroxen und Granat sind zäh fließfähig und unterliegen den so genannten - Konvektionsströmungen -, die durch die vom Erdkern ausgehende Wärme verursacht werden. In Folge dieser Strömung bewegen sich auch die Kontinentalplatten, das an den ozeanischen Rücken an …

Cassini, Giovanni Domenico

Giovanni Domenico Cassini ist ein französischer Astronom, geboren am - 08.06.1625 bei Nizza, gestorben am 14.09.1712. Er war ab 1669 Direktor der Academie des Sciences in Paris. Cassini entdeckte unter anderen die Cassini-Teilung - eine Lücke innerhalb des Saturnrings -, das Zodiakallicht, die Abplattung des Jupiter und vier neue Saturnmode. Er bestimmt die Rotationsperiode von Jupiter, Mars und Venus und berechnete die Periode der Jupitermode.

Cassini-Teilung
Die Cassini-Teilung wurde nach Giovanni Domenico Cassini benannt. Innerhalb des Saturnrings ist ein dunkler Streifen erkennbar, der wie eine Lücke aussieht. Heute weiß man, dass diese Lücke eigentlich aus mehreren eng beieinander stehenden Ringen besteht.

Brahe, Tycho 24. Juli 2007

Tycho Brahe war ein dänischer Astronom, geboren am - 14.12.1546 in Knudstrup - gestorben am - 24.10.1601 in Benatky bei Prag -, der noch vor der Erfindung des Fernrohres hervorragende Beobachtungsergebnisse lieferte. Mit 26 Jahren entdeckte Brahe im Sternbild Cassiopeia eine Supernova, die er für einen neuen Stern hielt. Er erhielt vom dänischen König die Insel Hveen im Sund, wo er die Sternwarten Uranienborg und Sternenborg errichten ließ. Brahe konstruierte astronomische Instrumente und beobachtete mit Ihrer Hilfe die Mondbewegungen. Da er das kopernikanische oder heliozentrische Weltbild - die Erde und Planeten drehen sich um die Sonne - für falsch hielt, …

Azimut

Ein Azimut ist der Winkel zur Bestimmung der Position eines sich bewegenden Objektes an der Himmelshalbkugel. Der Azimut bezieht sich auf den Schnittpunkt zwischen dem horizontalen Großkreis - Himmelsäquator - und dem so genannten Vertikalkreis, der durch den Zenit und das zu beschreibende Objekt verläuft. - An diesem Schnittpunkt ist der Azimut gleich Null (0).

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